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1.Preis für Sport- und Freizeitanlage in Tirol

Eine „Bergarena“ für Fließ
News
30.05.2018
WETTBEWERB
1. Preis
Sport am Berg 

Die Hanglage und die komplexe Geometrie des Grundstücks erfordern sensible Eingriffe und einen besonderen und sparsamen Umgang mit den vorhandenen Grundstücksflächen. Der Prämisse folgend, die Geländemodifizierungen auf ein Minimum zu reduzieren, werden die zwei großen Spielfelder auf dem vorhandenen Plateau positioniert. Die weiteren Sportplätze sind in die vorhandene Plateau-Landschaft so eingebettet, dass Erdbewegungen und erforderliche Stützmauern auf ein Minimum reduziert werden.

Eine Geste mit großer Wirkung. Die Laufbahn wird aufgeständert an der südlichen Längsseite des Fußballplatzes vorgeschlagen. Zum Feld erweitert sie sich zur Tribüne. Das langgestreckte Dach übernimmt mehrere Funktionen: Der Sportplatz bekommt eine räumliche Rahmung und wird zur Bergarena. Die darunter liegenden Parkplätze werden beschattet und wettergeschützt. Nach Osten übernimmt das auskragende Weitsprungbecken eine gestalterische, expressive Fernwirkung und prägt und betont den Eingang der Sportanlage. Westseitig könnte ein neues attraktives Eingangsportal für das Schwimmbad in das Dachelement integriert werden, wodurch die Gesamtanlage komplettiert wird .(Vorschlag für eine Erweiterung in einer zweiten Bauphase.

Die beiden großen Sportfelder liegen auf dem gleichen Niveau und sind somit barrierefrei direkt von den Umkleiden aus erreichbar. Auch alle anderen Plätze sind im Sinne der Inklusion schellenfrei bzw .über den innenliegenden Aufzug barrierefrei erschlossen. Es entsteht ein Sportzentrum für alle.

Gute Erreichbarkeit: die Vorfahrt zum bestehenden Schwimmbad bleibt erhalten und wird entlang der Längsachse des Sportplatzes um 100 Stellplätze erweitert. Obwohl der Parkplatz funktional logisch der Anlage vorgelagert an der Hangkante liegt, wird eine dominierende Wirkung und Störung der Gesamtanlage vermieden.

Blickfang des neuen Sportzentrums ist das Klubhaus, welches sich in die Abfolge von baulichen Erhöhungen entlang der alpinen Hanglagen reiht und als leichte, schwebende Ebene in Erscheinung tritt. Der Durchblick wird freigehalten, vom Ortszentrum bleibt der Blick zum Kalvarienberg selbstverständlich ungebrochen.

Gestaltung des Klubhauses: Das einfache, sensibel aus der Topografie entwickelte Gebäude besteht aus insgesamt drei Geschossebenen, eine davon eingegraben, eine als Sockel und die oberste als leichter transparenter Pavilion, Geschossweise werden alle wichtigen Funktionen der Sportanlage aufgenommen. Der Grundriss kommt dabei nahezu ohne Erschließungsflächen aus.