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Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner

Sanierung und Erweiterung der denkmalgeschützten Hauptverwaltung AOK Chemnitz

Direktauftrag 1991
Foto: Michael Heinrich, München
Foto: Michael Heinrich, München
Ort
Chemnitz
Gebäudekategorie
Büro und Verwaltung
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
1995
Material Fassade
Metall
Architektenpreis
Sächsischer Staatspreis für Architektur und Bauwesen 1995
Bauherr AOK Chemnitz
Bauvolumen 23,3 Mio. EUR
Bruttogrundfläche 19.700 m ²
Realisierung 1991 - 1995

Das 1930 bis 1932 im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaute Verwaltungsgebäude der AOK liegt am Rande der Kernstadt Chemnitz (Schloßchemnitz), in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schlossteich. Das seit 1980 unter Denkmalschutz stehende, U-förmige Gebäude öffnet sich nach Süden. Hier wurde 1994 ein Neubau mit Anbindung an den Westflügel eingesetzt.

Die Maßnahme umfasste die Gesamtsanierung des Bestandsgebäudes unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten. Dabei wurden der Hauptzugang und die zweigeschossige Kundenhalle in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand wieder hergestellt. Daneben entstand ein Erweiterungsneubau mit Büroflächen, Kantine, Chefetage und Tiefgarage, der den Gesamtkomplex nach Süden unter Aufnahme des bogenförmigen Grundstücksverlaufs schließt. Die leichte, transparente Architektur bildet einen Gegenpol zur massiv wirkenden Altbausubstanz.

Auszeichnung: Sächsischer Staatspreis für Architektur und Bauwesen 1995