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artec architekten

Neubau Wohnhaus S

Die Umgebung des Gebäudes ist geprägt durch eine heterogene Bebauung aus den 70er und 80er Jahren. In der Nachbarschaft befinden sich zum Teil zweigeschossige verklinkerte Gebäude in Atrium-Bauweise.

Die sehr starke Hangsituation ermöglicht das Anlegen von höhengestaffelten Terrassen. Das äußere Erscheinungsbild der Villa greift die backsteinverklinkerten Nachbargebäude straßen-seitig auf. Talseitig löst sich das Gebäude terrassenförmig auf.

Die großen Verglasungen ermöglichen zum einen eine enge Beziehung zu der vorhandenen Durchgrünung, zum anderen geben sie Blicke auf die Marburger Hügellandschaft frei.

Die innere Zonierung des Gebäudes ist geprägt von zwei Haupt-Nutzungszonen, die durch eine mittlere Erschließungsachse miteinander verzahnt sind. Die entsprechenden Zonen gliedern sich hintereinander in Koch- und Essbereich mit vorgelagerter Terrasse. Die Wohnbereiche im EG und OG sind durch einen Luftraum vertikal miteinander verbunden. Im Gartengeschoss befinden sich die Kinderzimmer sowie der Wellnessbereich.

Das ökologische Konzept berücksichtigt im Wesentlichen die Ausnutzung passiver Solarenergie. Hoch wärmedämmende Baustoffe gewährleisten einen minimalen Wärmeverlust. Das Dach ist vorbereitet für die aktive Solarenergienutzung.


Bauherr:
Privat, Marburg