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Löwenbräuareal Zürich

© Fotograf: Thies Wachter
© Fotograf: Thies Wachter
ARGE Löwenbräuareal – atelier ww / Gigon Guyer

Das städtebauliche Konzept sieht eine Verdichtung des ehemaligen Brauerei Areals vor, bei der gezielt volumetrische Akzente gesetzt werden. Durch eine Erhöhung der Dichte im Gesamtkontext des Areals und einer Betonung der vertikalen wird hier eine neue Stadtsilhouette geschaffen.

Die kubisch präzise formulierten Gebäudevolumen erinnern in Ihrer Dimension und Ausbildung an die einst bestehenden Silobauten und führen hierdurch gewissermassen die im Areal angelegte Bautradition weiter.

Über den Bestand des Brauereihauptgebäudes legt sich das, häufig als Dreh- und Angelpunkt empfundene, Wohnhochhaus „Löwenbräu –Black“.

Das Neubauvolumen des Löwenbräu Red setzt einen deutlichen Akzent an der Ecke Limmatstrasse/Dammweg und bildet, zusammen mit dem Stahlsilo im hinteren Bereich und dem Hochhaus, eine volumetrische Einheit.

Die Aufstockung der Kunsthalle auf dem Bestandsgebäude an der Ecke Limmatstrasse/Gerstenstrasse rundet das erneuerte Ensemble ab und bildet zusammen mit den beiden Hochbauten des Swissmill-Areals einen Gegenpol zu der gegenüberliegenden Verdichtung.

Es entsteht im Gesamten eine Gruppe ausgewogen hoher Gebäude, die einen markanten, wiedererkennbaren Ort im Quartier bilden.

Drei Hofräumen auf dem Areal kommt eine besondere Bedeutung zu: dem historisch, geschützten „Brauereihof“ auf dem Löwenbräu-Areal, dem offenen „Kunsthof“ nördlich der Kunsthalle und dem geschlossenen Hof auf dem Swissmill- Areal. Durch Sie erhalten die Freiräume des Areals einen gemeinsamen Kontext sowie einen inneren räumlichen Zusammenhalt.

Durch die Architektur aus verschiedenen Epochen, verbunden mit einem vielseitig orientierten Nutzungsmix, entsteht im Ganzen eine architektonische Einheit von Neu und Alt, die sich auf selbstverständliche Art ergänzt und in sich im Gleichgewicht befindet.