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Migros Zürich

© atelier ww Architekten / Lucas Peters photography
© atelier ww Architekten / Lucas Peters photography
An zentraler Lage in unmittelbarer Nähe zum Löwenplatz und zum Schanzengraben wurde das Warenhaus der „Migros City“ innerhalb von 11 Monaten innen wie aussen komplett umgebaut und gesamthaft saniert.

Das grossmassstäbliche Volumen der „Migros City“ aus den 70-er und 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts stösst direkt an die historische Blockrandbebauung des 19. Jahrhunderts an der Usteristrasse. Die beiden Bebauungsmuster unterscheiden sich in Massstab, Struktur, sowie in der architektonischen Ausformulierung.

Die „Migros City“ erhält einen neuen und zeitgemässen Auftritt. Die Volumetrie des Gebäudes wurde stark vereinfacht, um die städtebauliche Präsenz des Hauses zu verstärken. Gebäudelücken wurden geschlossen. Vor- und Rücksprünge der ehemaligen Fassaden wurden begradigt. Die neu formulierten Fassaden zur Löwenstrasse und zum Schanzengraben hin wurden mit einem durchgehenden Raster vereinheitlicht, so dass nach aussen ein einziges Gebäude ablesbar wird. Mit Hilfe der vorgefundenen Grundstruktur des Bestandes wurde die Fassade neu in der horizontalen und vertikalen Richtung mit Glasfaser Beton Elementen rhythmisiert. Das lebendige Innenleben mit Mall und Rollbändern präsentiert sich neu an der Fassade zur Löwenstrasse und zum Schanzengraben über grosse Verglasungen und öffnet die Warenwelt zur Stadt.