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bof architekten

Schul­zen­trum Fall­ers­le­ben, Wolfs­burg

Ort
Wolfsburg
Gebäudekategorie
Schulen
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2017
Material Fassade
Mauerwerk
Ob­jekt:
Er­wei­te­rung und Um­bau Schul­zen­trum Fall­ers­le­ben
 
Auftrag­ge­ber:
Stadt Wolfs­burg
 
Be­grenzt of­fe­ner in­ter­na­ti­o­na­ler Re­a­li­sie­rungs­wett­be­werb: 10/2010-03/2011
1.Preis
 
Bau- und Pla­nungs­da­ten
Leis­tungs­pha­sen 1-3
Pla­nungs­be­ginn 05.2011
Bau­be­ginn 09.2012
Grund­flä­che (BGF) Neu­bau ca. 5.380qm
Raum­in­halt (BRI) Neu­bau ca. 23.730cbm
Grund­flä­che (BGF) Be­stand ca. 21.990qm
 
Fach­pla­ner Wett­be­werb
Trag­werkspla­ner: Dre­wes & Speth, Han­no­ver
Vi­su­a­li­sie­rung: room­ser­vi­ce3d, Ber­lin
 
 
Auszug aus dem Ju­ry­pro­to­koll:
 
Der Ent­wurfs­ge­dan­ke der Ar­beit bes­teht da­rin, das he­te­ro­ge­ne En­semb­le der beste­hen­den, auf Recht­eck­ge­o­me­tri­en auf­bau­en­den Schul­bau­ten durch ein for­mal kon­tras­tie­ren­des Sys­tem an­ge­la­ger­ter Bau­tei­le aus ge­bo­ge­nen For­men zu er­gänzen. Die­se Er­gän­zun­gen lie­gen oft an den Ver­bin­dungs-, Ge­lenk- und Schwach­punk­ten zwi­schen den bes­te­hen­den Bau­tei­len und er­zeu­gen eine star­ke räum­li­che Ver­knüp­fung der An­la­ge. Sie ge­ben dem Be­stand die räum­li­chen Ty­po­lo­gi­en, die ihm feh­len: of­fe­ne, hel­le, le­ben­dig wir­ken­de und sich den Nut­zun­gen an­bie­ten­de Raum­for­men.
Das struk­tu­rel­le Kon­zept lebt von dem ge­o­met­ri­schen Kon­trast „ge­ra­de Li­nie „alt“ – ge­krümm­te Li­nie „neu“.
In den Ge­schos­sen der Alt­bau­ten wer­den Er­gän­zun­gen zu den Um­bau­ma߭nah­men vor­ge­schla­gen, die das Her­me­ti­sche, Ein­en­gen­de eben­falls auf­bre­chen und of­fe­ne­re Raum­sys­te­me er­zeu­gen, so dass auch hier die räum­li­chen Vo­raus­set­zun­gen für eine mo­der­ne Pä­da­go­gik ge­schaf­fen wer­den.
Das Po­ten­ti­al für eine neue und viel­leicht ein­zig­ar­ti­ge Schul­land­schaft, das durch die ge­wis­ser­ma­ßen sub­ver­si­ve Tech­nik kon­tras­tie­ren­der, stra­te­gisch plat­zier­ter Bau­for­men er­zeugt wird, ihr ho­hes Po­ten­ti­al für die in­nen­räum­li­che Zu­sam­men­füh­rung der un­ter­schied­li­chen Schul­be­rei­che, wird vom Preis­ge­richt hö­her be­wer­tet als ge­stal­te­ri­sche Ein­zel­fra­gen, etwa die zwei­fel­haf­te Qua­li­tät der äu­ße­ren Ge­samt­er­schei­nung der Schu­le oder die un­ver­mit­telt auf­ei­nan­der tref­fen­den un­ter­schied­li­chen Bau­stile.