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bogevischs buero

Gewerbehof

Gebäudekonfiguration
Das Gebäude liegt konsequent strassenparallel an der Landsbergerstraße und wird durch einen Mittelgang erschlossen. Die Kerne werden ins Innere gelegt. Dieser führt zu einer hohen Wirtschaftlichkeit.


Natürliche Belichtung der Erschliessung
Der systemimmanente Nachteil des innenliegenden Ganges wird durch die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen kompensiert.

Jeweils zwischen den beiden Lastenaufzügen an den Gebäudeenden wird das Gebäude eingeschnitten. Grosszügige Belichtungs- und Belüftungsmöglichkeiten kombiniert mit Pausen-Balkonen eröffnen Blicke weit über die Bahnachse hinweg.

Die innenliegenden Kerne werden über ca. 3/3m grosse mit F90 Glasbausteinen umfassten Lichtschächte belichtet.

Zur Erhöhung der Effizienz der Tageslichtnutzung erhalten die Schächte Spiegel, um das durch das Dachoberlicht einfallende Tageslicht gezielt in die Flurtiefe zu lenken.


Ausbau
Das Traggerüst in den Obergeschossen basiert auf einem 2,90m Raster. Dadurch wird eine Teilbarkeit alle 2,90m gewährleistet. Einheiten von minimal ca. 40 qm entstehen.


Materialien
Das Gebäude wird als Stahlbetonskelett erstellt.

Der Sockel des Gebäudes wird mit anthrazythfarbigen Glasfaserbetonscheiben verkleidet. Die Oberflächen sind gestockt.

Der Hauptbaukörper erhält eine semitransparente Hülle aus leicht weißmattierten Industriegussglasscheiben.


Lüftung/Schalldämmung
Die Mietobjekte werden im Wesentlichen natürlich über die Fenster be- und entlüftet.

Das Prinzip der gewählten Fassade ermöglicht auch den Nutzern an der schallbelasteten Landsbergerstraße die Fensterlüftung.

Die Fassade erhält als Lärmschutzmaßnahme eine durchströmte Vorsatzschale aus Profilitverglasung.

Die eigentliche Fassade (thermische Hülle) hat Öffnungsflügel hinter der vorgesetzten Fassade als schallgedämmte Dauerlüftungsmöglichkeit und neben bzw. unter der Vorsatzschale Lüftungsflügel zur Schocklüftung der Räume.


Bauherr:
MGH GmbH

Realisierungswettbewerb 2007 1.Preis

BGF 14.000 qm