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dan pearlman Erlebnisarchitektur

Neuer Eingang, neue Spielplätze

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18.08.2016
Erste Schritte auf dem Weg zur Realisierung des Ziel- und Entwicklungsplans vom Tierpark Berlin

Im Sommer 2015 wurde der gemeinsam von dan pearlman Erlebnisarchitektur und dem Tierpark Berlin erarbeitete Ziel- und Entwicklungsplan der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Jahr später bereits werden die ersten Projekte fertiggestellt.

Einladend, natürlich und modern wirkt seit Mitte Juli der neue Eingang Bärenschaufenster am Tierpark Berlin. Holzelemente und eine rote Holzpergola werten das funktionale Eingangsgebäude auf. Eine Sanierung der Kassenhäuschen hat die Arbeitssituation der Mitarbeiter wesentlich verbessert. Das an Streetart angelehnte grüne Wandgemälde an der Fassade macht das Motto des Tierparks sichtbar: Ab in die Wildnis – Abenteuer erleben.
Auch für zwei Spielplätze, die Waldbühne und den Umbau des Alfred-Brehm-Hauses ist dan pearlman verantwortlich.
„Wasser marsch“ heißt es wieder an der ehemaligen Plansche. Der Spielplatz ist ein Zeitdokument der Architektur und Landschaftsarchitektur der 1950er Jahre und zeichnet sich durch seine besondere Formsprache aus. So verwundert es nicht, dass das Areal unter Denkmalschutz steht.
Die Architekten haben die ursprüngliche Idee zeitgemäß interpretiert und den Wasserspielplatz reaktiviert. In den Boden eingelassene Wasserdüsen sorgen für abwechslungsreiche Wasserspiele, ein Boot sowie eine wasserspeiende Boje unterstützen den Ostseeeindruck. Die Spielgeräte auf dem Sandspielbereich wurden erhalten und gestalterisch in das Gesamtkonzept integriert.
Etwas Mystisches umgibt den direkt an der Cafeteria gelegenen Spielplatz „Fabelwald“. Mit seinen 4500 m2 ist das Gelände außergewöhnlich großzügig und bietet genug Platz zum Toben und Klettern. Für den „Fabelwald“ hat dan pearlman eine ganz eigene Dramaturgie entwickelt. Das Spielabenteuer beginn in Dr. Lindes Vorgarten, seines Zeichens Fabelwesenforscher. Die große Sandfläche und die Spielelemente richten sich an kleine Kinder bis sechs Jahre. Für die größeren Kinder bis 12 Jahre eröffnet sich hinter zwei überdimensionierten Büchern, die als Eingang fungieren, eine phantastische Welt. Im trockenen Flusstal laden versteinerte Trolle zum Klettern ein. Am Ende des steinigen Laufs lockt geheimnisvoll ein Weidentunnel, der direkt in den grünen Kronenhain und zu einem riesigen Kletternetz führt. Im Bruchwald hat der Wüterich getobt, kreuz und quer liegen die Baumstämme herum. Nur die ganz Mutigen wagen es, einen Blick in die Höhle des Berserkers zu werfen.
„In den Projekten steckt viel Leidenschaft“, versichert Kieran Stanley. „Es ist unser Ziel, mit den ersten Maßnahmen aus dem Ziel- und Entwicklungsplan die Besucher zu überraschen und den Tierpark gerade für Familien mit Kindern noch attraktiver werden zu lassen.“