Kontakt
København
DISSING+WEITLING architecture
Artillerivej 86, 3. tv.
DKN-2300 København
+45 3283 5000
+45 3283 5100
[email protected]
www.dw.dk
Profil
Gründung von Dissing+Weitling
Das Architekturbüro Dissing+Weitling enstand aus dem Büro Arne Jacobsens, das er von den frühen 30er Jahren bis zu seinem Tod 1971 leitete. Hans Dissing war über viele Jahre Büroleiter von Jacobsen, während Otto Weitling als assoziierter Partner für deutsche Projekte zuständig war. Beide wurden nach Jacobsens Tod aufgefordert, die vielen, noch nicht beendeten Projekte des Büros fortzuführen. Damit wurde 1971 der Grundstein des Architekturbüros Dissing+Weitling gelegt. Heute wird Dissing+Weitling geleitet von den vier Partnern Steen Savery Trojaborg, Stig Mikkelsen, Daniel V. Hayden und Pouli Hoffgaard Møller und hat über 70 feste Mitarbeiter. Alle vier Partner sind Mitglieder der Akademischen Architektenvereinigung von Dänemark (AA).

Internationale Ausrichtung
Im ersten Jahr arbeitete Dissing+Weitling an vielen Projekten, die noch zu Arne Jacobsens Zeit begonnen wurden. Mit dem Bau des Mainzer Rathauses und der Dänischen Botschaft in London zeigte Dissing+Weitling von Anfang an seine Offenheit auch außerhalb Dänemarks zu arbeiten. So gewann das Büro bereits 1972 die ersten internationalen Wettbewerbe unter eigenem Namen: für das IBM-Center in Hamburgs City Nord und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 in Düsseldorf.
Aktuell realisiert Dissing+Weitling international Projekte in Deutschland (Erweiterungsbau und Umbau K20/ Düsseldorf, Neubau Bürogebäude für Hansainvest/ Signal-Iduna-Versicherung/ Hamburg) sowie Brückenbauten in Asien und dem Nahen Osten.

Starke Kooperationspartner
Die Geschichte von Dissing+Weitling ist geprägt von langjährigen Kooperationen mit großen Bauherren. Als Stammarchitekt des Pharmaunternehmens Novo Nordisk betreute das Büro von Anfang an Bauprojekte rund um den Globus. So entstanden weltweit zahlreiche Verwaltungs-, Labor-, Produktions- und Industriebauten.
Die Zusammenarbeit mit Dänemarks Nationalbank reicht zurück bis 1961, als Arne Jacobsen den Wettbewerb zum Neubau der Nationalbank in Kopenhagens Zentrum gewann. Der erste Bauabschnitt wurde kurz nach Arne Jacobsens Tod eingeweiht, Dissing+Weitling führte danach die beiden verbleibenden Bauabschnitte aus. Diese Zusammenarbeit wurde fortgesetzt bis 2001, als Dissing+Weitling eine umfassende Renovierung des Gebäudes plante.
Ein weiteres Beispiel für langfristige und gute Zusammenarbeit mit großen Bauherren ist die Position des Hausarchitekten für das Kunstmuseum Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen, die Dissing+Weitling seit 1987 wahrnimmt.

Brücken für die ganze Welt
Als Dissing+Weitling 1988 für den Bau der Großen Belt-Querung ausgewählt wurde, läutete dies ein neues Kapitel in der Firmengeschichte ein. Es wurde eine eigene Abteilung gegründet, die sich ausschließlich mit Brückendesign- und neubau beschäftigen sollte. Bereits zur Zeit der Einweihung der Grossen Belt-Querung (1998) hatte Dissing+Weitling seinen festen Platz unter den weltweit führenden Brückenplanern eingenommen. Der Gewinn des Wettbewerbes zur Poole Harbour Bridge in England mit mehr als 100 Teilnehmern bekräftigte diese Position. Dissing+Weitling ist bis heute an mehr als 200 Brückenprojekten weltweit beteiligt gewesen, darunter mit der mehrfach ausgezeichneten Nelson Mandela Brücke in Johannesburg (2003) und der Stonecutters Bridge im Hafen von Hong Kong (2008). Momentan plant und realisiert das Büro Brückenbauten im Emirat Katar, in China, Taiwan, Großbritannien und Norwegen.

Herausragende Projekte in Dänemark
1994 gewann Dissing+Weitling den Wettbewerb zum Neubau der Königlichen Bibliothek Amager, der vom dänischen Kulturministerium ausgeschrieben wurde. Die Bibliothek war das erste Projekt des neugeplanten Stadtteils Ørestad im Süden Kopenhagens und erhielt 1996 den prestigeträchtigen japanischen Designpreis „Good Design Award“. Im nördlichen Teil der Ørestad plante und realisierte Dissing+Weitling auch das neue Medienhaus des staatlichen dänischen Fernsehens DR. 2006 wurde das Projekt mit dem Solarpreis der Stadt Kopenhagen für die Integration von energiesparenden Techniken ausgezeichnet. In der südlichen Ørestad hat Dissing+Weitling in Zusammenarbeit mit Foster+Partners den Plan für die ”Copenhagen Towers”, einen Hotel- und Bürokomplex, entwickelt. Der gesamte Komplex mit seinen beiden 85 Meter hohen Türmen, die derzeit gebaut werden, ist mit einer Fläche von 130.000 m2 eines der größten Projekte in der Geschichte von Dissing+Weitling.
In Ørestad arbeitet Dissing+Weitling außerdem an den „Rambøll Headquarters“. Von dem Neubau werden ab 2010 durch den neuen Konzernsitz der Rambøll-Gruppe 34.000 m2 eingenommen. Dieses Projekt gehört mit seinen 40.000 Quadratmetern zu den größten dänischen Konzernsitzbauten der kommenden Jahre.
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