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DÖMGES ARCHITEKTEN

Fachhochschule Amberg-Weiden

Ort
Amberg
Gebäudekategorie
Hochschulen
Bauvorhaben
Umbau
Jahr der Fertigstellung
1998
Material Fassade
Glas
Umbau der Kaiser-Wilhelm-Kaserne zur Fachhochschule

Der Umbau des 145 m langen Altbaus ermöglichte die Unterbringung sämtlicher Hör-, Konstruktions-, Übungs-, Seminarsäle und CAD/EDV-Labors. Der Neubau der „Dienstraumspange“ wurde als paralleler Riegel vor der Nordfassade des Altbaus angeordnet, wodurch in diesem Bereich eine zweihüftige Anlage entstand. Um die kräftige Gliederung des ehemaligen Kasernengebäudes mit seinen Eckresaliten zu bewahren, wurde die Länge des angelagerten Neubaus auf 100 m begrenzt.
Die deutliche Zäsur zwischen dem Altbau und der „Dienstraumspange“ wurde durch Bauten, die den Physikhörsaal und Teile der Werkstätten aufnehmen, und 10 m breite Innenhöfe ausgebildet. Der große Physikhörsaal am zentralen Innenhofbereich bildet das Zentrum der gesamten Anlage, das von der Haupterschließungsachse von Norden nach Süden tangiert wird.
Im Hallengebäude sind die großen Maschinenhallen und die meisten Labors untergebracht. An der Haupterschließungsachse angelagert sind die Chemielabors, die von allen Fachbereichen genutzt werden. Der Haupteingang in den Fachbereich Maschinenbau und Umwelttechnik ist der zentrale ebenerdige Eingang vom großen inneren Freibereich des Kasernengevierts.
Die gebäudetechnischen Installationen wurden in Sichtmontage ausgeführt. Die Mehrkosten der verwendeten hochwertigen Materialien wurden durch den Verzicht auf Verkleidungen, Verblendungen und abgehängte Decken kompensiert. Die Abwärme der Labortechnik wird für die Gebäudeversorgung wiedergewonnen.

3. Bauabschnitt Gebäude D, Fachbereich Maschinenbau und Umwelttechnik
HOAI Leistungsphasen 2-8
9.120 qm Hauptnutzfläche
87.200 cbm umbauter Raum
31,39 Mio. Euro Baukosten
1995-1998

Altbau in Arbeitsgemeinschaft mit dem Architekturbüro Ziegler, Amberg

Bilder: Herbert Stolz