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Ferdinand Heide Architekt BDA

TechCampus, Regensburg

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28.06.2013
Wettbewerb 4. Preis

Der neue TechCampus soll durch eine markante städtebauliche Figur, durch eine hochwertige Gestaltung und durch  hohe Aufenthaltsqualität zu einem Ort und Stadtraum mit eigener Identität werden.

Hierzu bedarf es einer Setzung markanter Baukörper, die als Ensemble städtebaulich zusammen wirken. Wir schlagen eine ausgewogene städtebauliche Figur aus einer dichten blockartigen Baustruktur und hindurch diffundierenden Freiräumen vor. Die Figur erzeugt urbane Räume und ist mit dem angrenzenden Grünraum maximal verzahnt. Ruhe und Ordnung entstehen durch auf den einzelnen Baufeldern „clusterartig“ zusammengefasste Baukörper, die je nach Nutzung unterschiedliche Grundrisstypologien erlauben. Geschlossene Blöcke, Einzelhäuser oder Hallen unterschiedlicher Tiefe oder Höhe sind grundsätzlich denkbar, solange die Außenkanten eines jeden Baufeldes respektiert werden. Alle Baufelder sind für die jeweiligen Grundstücke klar definiert. Hierdurch wird gewährleistet, dass eine größtmögliche Transparenz und Ordnung entsteht.

Mit dem Erwerb der Nibelungenkaserne bieten sich auf dem ehemaligen Kasernenareal Entwicklungsmöglichkeiten, die die Nachbarschaft zur Hochschule und Universität Regensburg, zum Uni-Klinikum und dem Bio-Park nutzen.

Die vorgeschlagene städtebauliche Struktur erlaubt – mit und ohne Altbau Erhalt des Schlangenbaus – die Ansiedlung von Technologieorientiertem Gewerbe und setzt gleichzeitig auf eine Verzahnung mit dem angrenzenden  Nutzungen.