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FLOSUNDK architektur+urbanistik

Neugestaltung Rabbiner-Rülf-Platz, Saarbrücken

Ort
Saarbrücken
Gebäudekategorie
Plätze
Bauvorhaben
Umbau/Sanierung
Jahr der Fertigstellung
2010
in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt Rolf Martin und WSV Beratende Ingenieure

Mahnmal: "Der unterbrochene Wald" von Prof. Ariel Auslender und Dipl.-Ing. Fabian Luttropp

Bauherr: Landeshauptstadt Saarbrücken


Gestaltungskonzept:

Der Rabbiner-Rülf-Platz liegt an der Schnittstelle zwischen Berliner Promenade und der Bahnhofstrasse und verzahnt somit den innerstädtischen Raum mit dem begrünten Freiraum der Saar und dem gegenüberliegenden Ufer.

Der Platz erhält seine trapezartige Form durch seine Lage zwischen dem Saarcenter und der Dudweilerstrasse, die sich zur Wilhelm-Heinrich-Brücke hin aufweitet. Die Platzgestaltung reagiert auf diese Aufweitung, indem grundsätzlich zwei Zonen auf dem Platz ausgebildet werden. Zur innerstädtischen Seite der Bahnhofstrasse hin bleibt der Rabbiner-Rülf-Platz frei von Aufbauten und reagiert so mit einer öffnenden Geste auf die Engstelle zwischen Bahnhofstrasse und dem Abgang zur Diskonto-Passage. Zur Berliner Promenade hin wird der Platz durch drei Baumreihen bestimmt, die einerseits den Blick der Passanten zum Freiraum der Saar und zur gegenüberliegenden Saarseite freigeben und andererseits
zum Verweilen einladen.

Die Stellung der Baumreihen unterstreicht die grundsätzliche, geometrische Form des Platzes und reagiert auf die neuen Wegebeziehungen. Die Bäume dienen als Übergang und Vermittler zwischen dem urbanen, innerstädtischen Raum und dem begrünten Freiraum der Saaruferzonen.

Wichtiger Bestandteil der Neugestaltung ist das Schliessen des Platzes für den Verkehr. Die ehemals dominierenden Taxistellplätze sowie die Parkflächen werden auf die Betzenstrasse und die Dudweilerstrasse umverteilt.