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Haas Architekten

Wettbewerbsbeitrag für das neue Schauhausensemble im Berggarten in Hannover

© Mo Re
© Mo Re
News
27.02.2019
WETTBEWERB
Anerkennung
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit zeichnet sich durch eine sehr eigenwillige Form aus. Das Gebäude versucht durch seine Kubatur ein Gegengewicht zum Regenwaldhaus zu bilden. Durch seine Randlage wirkt dies fehlplaziert. Die solitäre Geste wird zusätzlich durch die funktionale Trennung der drei Ausstellunsbereiche verstärkt. Die Anordung des Foyoes im Zentrumg des Gebäudes, dient als Bindeglied zwischen den Schauhäusern und ermöglicht gute Orientierung und kurze Wegebeziehungen. Die Einzelkörperstellung unterstützt das erwartete Belichtungskonzept. Sowohl das Viktoriahaus als auch das Kanarenhaus erlauben eine gute Sichtbeziehung zum Berggarten. Das Ausstellungshaus ist im Durch den Zuschnitt ist im nördlichen Teil nur eingeschränkt nutzbar. Weite Teile des Austellungsgebäudes richten sich in der Außenbeziehung zum Werkhof. Eine Sichtbeziehung zum Garten ist verwehrt. Die heterogene Morphologie führt zu einer sehr aufwendigen Baukonstruktion. Die große Hüllfläche läßt einen erhöhten Energiebedarf erwarten. Durch die expressive Hüllform wird ein hoher Anteil an Konstruktionsbauteilen notwendig, der stark optisch wirken wird und die im Text beschriebene konstruktive Transparenz in Frage stellt, was in der mitgelieferten Perspektive bereits erkennbar wird.