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HDR Germany

Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS

Visualisierung © Architect: HDR Germany | Image: Imagina Visual Collaboration
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Ort
Garching bei München
Gebäudekategorie
Labor-, Forschungsgebäude
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2024
Material Fassade
Metall
Ein Haus zur Entwicklung sicherer Künstlicher Intelligenz als strahlkräftiger Baustein für die „Innovationsschmiede“ Fraunhofer-Gesellschaft.

Garching ist als Forschungsstandort mit 12.000 Studierenden sowie 6.000 Forschern und Mitarbeitern seit Jahrzehnten eine feste Größe in der deutschen und internationalen Wissenschafts- und Universitätslandschaft. Nördlich der bayerischen Landeshauptstadt München als auch der eigentlichen Gemeinde gelegen, erstreckt sich der Campus der Technischen Universität München (TUM), der zudem zahlreiche Bauten bekannter Forschungsorganisationen (Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft, European Southern Observatory, u. a.) beheimatet. Der Campus ist begrenzt durch die Lichtenbergstraße im Norden und die Ludwig-Prantl-Straße im Süden sowie den durchgrünten Isarflusslauf im Osten - als natürliche Begrenzung - und die Freisinger Landstraße im Westen. Die Isar, die Campusmagistrale Boltzmannstraße und das grüne Band des Wiesäckerbachs gliedern den Wissenschaftsstandort, dessen Entwicklung von Ost nach West vom Fluss her erfolgt(e) und sich mit weiteren Potenzial- und Erweiterungsflächen bis hin zur Freisinger Landstraße fortsetzt. In diesem Erweiterungsbereich, entlang der ersten hundert Meter der Lichtenbergstraße, bilden die Institute IGCV und AISEC der Fraunhofer-Gesellschaft den Auftakt in den nördlichen Teil des Garchinger Forschungszentrums.

Zwischen diesen beiden Instituten wird sich das Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS als Scharnier und Übergang zum südlich angrenzenden Gebäudekomplex der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der TUM positionieren. Ein zentrales städtebauliches Element der Fraunhofer-Institute ist der Anger (ein aufgeweiteter, länglicher Freiraum), dem sich alle Gebäude zuwenden und über den sie erschlossen werden. Durch die Lage des Baufeldes an der südöstlichen Ecke des Angers, öffnet das IKS seinen Eingang nach Norden, was einerseits eine klare Adressbildung hervorbringt und andererseits eine optimale Ausnutzung der Lichtverhältnisse für die Grundrissgestaltung ermöglicht. Das rund 2.000 m² große Baugrundstück nimmt zur Raumbildung die Fluchten und Kanten der Institute IGCV und AISEC auf und schließt das Fraunhofer-Areal an dessen südöstlichem Ende städtebaulich ab. Dadurch wird es im übergeordneten Kontext des Gebiets südlich der Lichtenbergstraße zum zentralen Baukörper und strahlkräftigen Baustein.