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Heinle, Wischer und Partner

Neubau Forschungsgebäude 7-Tesla-Hochfeldtomograph

Ort
Heidelberg
Gebäudekategorie
Labor-, Forschungsgebäude
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2008
Architektenpreis
Beispielhaftes Bauen Heidelberg 2011
Für den einzigen derzeit ausschließlich für Krebsforschung eingesetzten 7-Tesla-Hochfeldtomographen wurde ein Neubau konzipiert, der neben dem Geräteraum auch die Arbeitsräume für Vorbereitung und Auswertung beinhaltet. Eine magnetische Feldstärke von 7 Tesla entspricht in etwa der 150.000-fachen Stärke des Erdmagnetfeldes.Eine 250 Tonnen schwere Stahlhülle hält das Magnetfeld im Zaum. Um Störungen der nördlich liegenden physikalischen Institute zu vermeiden, steht der Neubau in einem möglichst großen Abstand zu diesen.
 
Das Bild von Eisenspänen, die sich über einem Magneten nach dessen Feldlinien aufspreizen, war das Motiv für die Fassade. Die Metalllamellen geben aus jedem Blickwinkel unterschiedliche Ansichten und Einblicke frei. Innen ist das Gebäude trotz des äußeren, geschlossenen Eindrucks sehr hell. Zwischen Geräteraum und ständigen Arbeitsplätzen wurde ein Abstand definiert, den eine Eingangs- und Treppenhalle generiert. Neben einer einladenden Geste schafft sie den Raum für Aufenthalt, Kommunikation, und für Ausstellungen und Vorträge.