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J. MAYER H. und Partner

Architekturkonzept für Potsdamer RAW - Gelände

News
05.06.2018
AUSWAHLVERFAHREN
Potsdamer RAW-Gelände
Das Berliner Projektentwicklungsunternehmen Trockland plant gemeinsam mit internationalen Investoren die Entwicklung eines zentralen Ortes der digitalen Transformation auf dem Potsdamer RAW-Gelände ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Der zukünftige Standort für die Digital-, Medien- und Kreativwirtschaft soll durch die Sanierung der denkmalgeschützten Bestandsbauten und durch Neubauten auf eine Bruttogeschossfläche von weit über 20.000 m² erweitert werden.

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens mit zwölf Architekten hat das Berliner Architekturbüro J. Mayer. H. und Partner die Bauherren mit seinem Konzept überzeugt. „J. Mayer. H. hat uns durch die dreidimensionale Betrachtung des Projekts beeindruckt, die alle Elemente in Balance und im Dialog hält: der sensible Umgang mit dem Denkmal, das zu schaffende Bauvolumen für eine optimale Nutzung zukünftiger Mieter und nicht zuletzt die skulpturale Architektur, die das Projekt zu einem Landmark werden lässt“, sagte Mirco Nauheimer, Geschäftsführer der zu Trockland gehörenden Projektgesellschaft.

Die Architekten haben für das rund 12.800 m² große Grundstück ein Konzept mit flexiblen Büros und großzügigen Gemeinschaftsflächen erarbeitet, welches ca. 24.500 m² vermietbare Fläche erzeugt. Dabei bilden die denkmalgeschützte Halle sowie zwei prägnante Neubauten als rechtwinkliges Dreieck eine Einheit. Aus der Vogelperspektive ist erkennbar, wie beide Neubauten eine imaginäre Diagonale durch die Halle bilden, ohne in deren Struktur einzugreifen. Beide Neubauten überkragen die Halle und wirken so schützend und disruptiv, also störend zugleich. Durch die Anordnung der Halle und den neuen, zweigeteilten Gebäuderiegel entsteht im Zentrum des Komplexes ein öffentlicher Platz. Dieser dient zum einen als Eingang und wirkt zum anderen wie ein Marktplatz, der zum Verweilen und Treffen einlädt. Das markante Stahlfachwerk mit Oberlichtverglasung der alten Halle wird zum Symbol des Ensembles und auf die Neubauten als langgestreckte Zickzack-Linie übertragen.