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Jo. Franzke Generalplaner

Jade-Fabrik, Frankfurt am Main

Ort
Frankfurt am Main
Gebäudekategorie
Büros, Banken
Bauvorhaben
Umbau
Jahr der Fertigstellung
2001
Material Fassade
Mauerwerk
Architektenpreis
Vorbildliche Bauten im Land Hessen
Die Hanauer Landstraße entwickelte sich in den 1990er Jahren zum Kern der Frankfurter Kreativ-Szene. Im Zuge der Konversion wurde auch die 1923 entstandene 120 Meter lange und 25 Meter tiefe Jade-Fabrik einer neuen Nutzung zugeführt. Das ehemalige Produktions-, Verwaltungs- und Lagergebäude war ursprünglich viergeschossig und vor der Kriegszerstörung mit einem Walmdach gedeckt. Nach dem Umbau stellt ein zweigeschossiger Aufbau in Stahlbeton-Fertigteil-Konstruktion mit Metallverkleidung die alte Kubatur wieder her und interpretiert den Fassadenrhythmus neu. Da das Gebäude hauptsächlich zu Bürozwecken dient, die Raumtiefe jedoch äußerst ungünstige Lichtverhältnisse nach sich zog, wurden in den Mittelzonen Deckendurchbrüche vorgenommen. Diese sind als Lichtschächte ausgebildet, die im Erdgeschoss in Terrassen enden. In der Großform stellt sich die Jade-Fabrik nach wie vor als Stätte des Arbeitens dar. Die Gegensätzlichkeit der Materialien Stein und Metall unterstreicht jedoch den Eingriff, gibt dem Gebäude moderne Signifikanz und weist es zugleich als Kind seiner Zeit aus.

Ehemalige Jade-Fabrik, Frankfurt am Main
Umbau, Sanierung und Aufstockung
Adresse: Hanauer Landstraße 523
Bauherr: Benjamin Goldman Nachlass, Frankfurt
Fertigstellung: 2002
BGF: 16.000m²
Nutzung: Büros
Leistungsphasen: 1-9