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JSWD Architekten

1.Preis: Neubau eines Verwaltungsgebäudes für die AOK in Pforzheim

© JSWD Architekten
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News
08.01.2019
WETTBEWERB
1. Preis
Der Wettbewerb umfasst:
— Entwurf Verwaltungsgebäude der AOK auf Teilgrundstück (A),
— Konzeptionelle städtebauliche Analyse für Teilgrundstück (B)
Da das Budget begrenzt ist und auf äußerste Wirtschaftlichkeit geachtet wird, unterliegt das Projekt der AOK einer Kostenobergrenze, die im Zuge des weiteren Verfahrens noch mitgeteilt wird.
Die AOK Baden-Württemberg beabsichtigt den Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit KundenCenter und Gesundheitszentrum für die Bezirksdirektion Nordschwarzwald am Standort Pforzheim. Das Raumprogramm des AOK-Verwaltungsgebäudes umfasst für Verwaltung, KundenCenter sowie Gesundheitszentrum ca. 4 000 m2 Hauptnutzfläche.
Das Projekt soll auf dem Areal des ZOB-Süd in Pforzheim realisiert werden. Das Areal des ZOB-Süd wird in zwei Teilgrundstücke aufgeteilt: das Teilgrundstück (A) ist für das neue Verwaltungsgebäude mit KundenCenter und Gesundheitszentrum der AOK vorgesehen, das Teilgrundstück (B) für einen Mischkomplex mit Büro, Parken und Wohnen – evtl. für ein Parkhaus. Nur hinsichtlich des Teilgrundstücks (A) handelt es sich um einen Realisierungswettbewerb im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 RPW 2013 der AOK. Für das Teilgrundstück (B) sollen konzeptionelle Lösungen im Sinne eines Ideenwettbewerbs (§ 3 Abs. 1 Satz 2 RPW 2013) gefunden werden.
Der Mischkomplex / das Parkhaus auf dem Teilgrundstück (B) wird in keinem Fall von der AOK realisiert. Insofern entscheidet allein die Stadt Pforzheim, wie sie mit dem Ergebnis des Ideenteils verfahren möchte.
In diesem Wettbewerb soll daher neben dem Neubau eines Bürogebäudes für die AOK auf dem Teilgrundstück (A) ein Entwicklungskonzept mit qualitätsvollem Städtebau und anspruchsvoller Architektur für das gesamte Areal erarbeitet werden. Ziel ist es dabei, ein Ensemble zu schaffen, das dem Ort einen eigenständigen und selbstbewussten Charakter gibt, sich maßstäblich in die Umgebung einfügt und den Standort trotz seiner inselartigen Lage in das Stadtgefüge integriert.
Zum Zeitpunkt der Auslobung gibt es noch keine detaillierten inhaltlichen Anforderungen an den Mischkomplex / das Parkhaus. Für das Teilgrundstück (B) wird daher ein Konzept für einen urbanen Stadtbaustein mit konzeptionellen Nutzungsideen sowie das Konzept erläuternde schematische Grundrisse erwartet. Die Abgrenzung zwischen den beiden entstehenden Teilgrundstücken ist noch nicht abschließend definiert, die Grenze zwischen den beiden Baufeldern ist also noch „fließend“ und im Wettbewerb zu konkretisieren. In diesem Zusammenhang legt die Stadt Pforzheim großen Wert auf die städtebauliche Einheit des gesamten Areals und eine gelungene Verzahnung der beiden entstehenden Projektbausteine. Die Umsetzung der beiden Projektbausteine muss unabhängig voneinander möglich sein (Realteilung des Grundstücks, Flexibilität und Eigenständigkeit in Bau und Zeit).