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KADEN + LAGER

c13

Typ:
Familien-, Bildungs- und Gesundheitszentrum in Holzhybridbauweise

Status:
Realisiert

Ort:
Christburger Straße 13, Berlin-Prenzlauer Berg

Jahr:
2013

Bauherren:
Stiftung für christliche Bildung, Werte und Lebensweise

Wohneinheiten:
7

Weitere Nutzungen:

Studentisches Wohnen, Therapie- und Arztpraxen, Mal-Atelier, Büroflächen, Familienzentrum, Restaurant, zwei Eventflächen und KiTa

Wohnfläche:
2350 m²

Tragwerksplanung:
Pirmin Jung GmbH

Brandschutzgutachten:

Dehne Kruse Brandschutzingenieure

Architektur:
Kaden Klingbeil Architekten

Team:
Tom Kaden Kora Johanns Malte Reimer Fabio Verber


Das Projekt c13 ist ein siebengeschossiges Familien-, Bildungs- und Gesundheitszentrum, das in Holzbauweise in einer der letzten Baulücken des Berliner Stadtteils Prenzlauer Berg errichtet wurde.
Der Gebäudekomplex beherbergt auf ca. 2350 m² verschiedenste Nutzungen. Nach dem Kerngedanken des Entwurfs, dem "Prinzip der kurzen Wege" sind hier neben Sälen für Begegnungen der unterschiedlichsten Art auch ein Bistro, eine Mensa für die benachbarte Schule, eine KITA, ein Familienzentrum, verschiedene Praxen und Büros, Wohnungen und eine Wohngruppe für mobile Senioren entstanden.
Das Grundstück ist von beiden Seiten von unterschiedlich hohen Altbauten eingerahmt. Entstanden ist hier ein verhältnismäßig schmaler Gebäudekomplex. Er besteht aus einem 7-geschossigen Vorderhaus und einem 5-geschossigen Hinterhaus auf einem massiven Untergeschoss. Ein ausgeklügeltes Konzept aus Innenhöfen, Loggien, Erkern und Lichthöfen sorgt nicht nur für interessante Sichtbeziehungen sondern erhöht auch den Tageslichteintrag in das Gebäude.
Die Erschließung erfolgt durch zwei Treppenanlagen, die sich vom Hauptbaukörper abgekoppelt an der östlichen Grundstücksgrenze befinden. Die Treppenanlage am Vorderhaus verfügt außerdem über einen Aufzug, der bis in das 7. Obergeschoss reicht. Zwischen Treppenanlage und Baukörper verläuft eine Durchfahrt zu einem dahinterliegenden Schulgelände. Beide Treppenanlagen werden in den Ebenen durch Übergänge aus Stahlbeton mit dem Gebäude verbunden. Durch die abgerückten Treppenanlagen gewinnt der Gebäudekomplex einen Abstand von ca. 5 Meter zur östlichen Grundstücksgrenze. Dadurch erhalten Vorder- wie Hinterhaus eine zusätzliche Fassade. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Belichtung und Belüftung der verschiedenen Nutzungseinheiten aus.