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klm-Architekten

Wettbewerb Quartier VII-1, Dresdner Neumarkt

Gebäudekategorie
Wohn-, Geschäftshäuser
Bauvorhaben
Neubau
Material Fassade
Putz
Nachdem der Wiederaufbau des Neumarktes so gut wie vollendet ist, müssen abschließend architektonische Lösungen gefunden werden, welche sich nicht nur in den neu errichteten Kontext ehemaliger barocker Strukturen einfügen, sondern gestalterische Übergänge zu anderen bauhistorischen Epochen schaffen. Betrachtet man den nachbarlichen Bestand findet man eine gestalterische Vielfalt im Detail, welche bei heutigen Neubauvorhaben vergeblich gesucht werden.

In der Rosmaringasse und der Schloßstraße werden nach der Fertigstellung unterschiedlichste bauliche Epochen gleichberechtigt das neue Stadtgefüge mit Plätzen und Straßen bilden. Wünschenswert ist es, dass dieses Nebeneinander als heterogene Harmonie wahrgenommen wird.

Gebäude Ecke Schössergasse:
Entsprechend der Raumtrennung und Raumnutzung ist die Fassade in einem gleichmäßigen Raster gegliedert und unterteilt in zwei Seitenrisalite. Hinter den Risaliten befinden sich die Wohnbereiche mit einer Loggia. Gestaltgebend sind konkav geformte Stützen und Stürze in Einheit mit formgleichen Metallfaschen der Fenster. Die Fensterflügel sind aus gestrichenem Holz. Im Bereich der Loggienöffnungen sind die Sturzbereiche in Metall verkleidet, welches in Analogie zu barocken Fassadenornamenten reliefartig geprägt ist. Als Motiv schlagen wir die steinernen Stadtgrundrisse des Dresdner Künstlers Egmar Ponndorf vor, welche noch vor kurzer Zeit die Wände eines Fußgängertunnels schmückten.