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KSP Engel

KfW Bank, Frankfurt-Bockenheim

Foto: Klaus Helbig
Foto: Klaus Helbig
Ort
Frankfurt/Main
Gebäudekategorie
Büros, Banken
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2010
Material Fassade
Glas
Der sechsgeschossige Neubau an der Senckenberganlage befindet sich unmittelbar gegenüber des Gründungsstandortes des Campus Bockenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Das Grundstück ist städtebaulich durch die Villenstruktur des Frankfurter Westends sowie durch die gegenüberliegenden, großen Baukörper des Universitätsgeländes geprägt. Der Neubau soll zwischen den großen Hochschulbauten und der kleinteiligeren Wohnbebauung vermitteln. Als Neuinterpretation und Fortführung des gründerzeitlichen Stadtgrundrisses gliedern vertikale Einschnitte den Gebäuderiegel an der Senckenberganlage in einzelne Baukörper, die in ihren Proportionen die Struktur der Wohnbebauung aufgreifen. Durch seine Höhenstaffelung reagiert der Bürobau auf die unterschiedlichen Gebäudehöhen der Bestandsbebauung.

Die flexible Gebäudestruktur, eine Dreibundanlage, soll neben Einzel- und Zweipersonenbüros ebenso offenere Bürolandschaften wie Kombi- oder Großraumbüros ermöglichen. Einschnitte schaffen eine interessante Raumfolge und bringen Tageslicht ins Innere, insbesondere in den zentralen Bereich, in dem sich die Haupterschließung, Besprechungsräume und Aufenthaltsräume mit Teeküchen befinden.

Die Fassade greift in ihrer Materialität – Naturstein und Glas – Baustoffe der angrenzenden Bestandsgebäude auf. Drei Ebenen gliedern die Fassade: Vertikale Glasfugen teilen das Baukörpervolumen in kleine Einheiten. Horizontale und vertikale Natursteinbänder fassen ein- und zweigeschossige Fassadenbereiche visuell zusammen und verleihen ihnen räumliche Tiefe. Als dritte Ebene sollen das dunkle Eloxal der Profile und Öffnungsflügel sowie des hellen Muschelkalks ein spannungsreiches Fassadenbild erzeugen.