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Lamott + Lamott Architekten

Uhlandschule

1999 - 2004

Erweiterung Stuttgart-Zuffenhausen
Bauherr: Stadt Stuttgart
Baukosten: 5,4 Mio €

Die Uhlandschule liegt in einem Wohngebiet der 50er Jahre am Rande der Stadt Stuttgart. Die Grund- und Hauptschule bildet mit weiteren Schulen (Gymnasium und Realschule), die sich in unmittelbarer Nähe befinden, ein Schulzentrum in Zuffenhausen.

Die Umgebung ist geprägt von intensiver Durchgrünung mit Bäumen, Wiesen usw. In dieser eher landschaftlichen Situation sind die vorhandenen Baukörper teilweise solitärhaft, teilweise als lineare Strukturen eingebaut.

Ein durchgehendes, städtebauliches Konzept mit lesbaren räumlichen Qualitäten ist nicht erkennbar.

Die vorhandenen Baukörper der Uhlandschule umstehen einen Schulhof, bei dem insbesondere die räumliche Kontur im westlichen Bereich offen und unklar ist. Die Sporthalle steht als Fremdkörper ohne räumliches Konzept am Rande des Schulhofs.

Die Schule beabsichtigt eine Erweiterung der Klassenkapazität um acht Klassenräume, einen Gymnastikraum sowie diverse Nebenräume.

Der Entwurfsansatz verfolgt die Idee die vorhandenen Baukörper als Raumfassungen des inneren Platzes zu begreifen, der durch den neuen Entwurf eine räumliche Abrundung erfahren soll.

Der neue Entwurf nimmt dabei das existierende Thema der offenen Umgänge auf, führt dies im westlichen Bereich fort zu einer klaren Raumfassung für den Schulhof: vorhandene Schule und Erweiterungsbereich bilden einen räumlich lesbaren Innenhof aus Baukörper und Laubendach.

Glasverbindungen versuchen das neue Gebäude zum Hof großzügig zu öffnen, Holz an

den Oberflächen soll eine atmosphärische Bereicherung der Schulhofsituation leisten.