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Lederer Ragnarsdóttir Oei

Bildungszentrum Bestehornpark, Aschersleben

Ort
Aschersleben
Gebäudekategorie
Schulen
Jahr der Fertigstellung
2010
2005 hatte die Stadt Aschersleben (Salzlandkreis) einen europaweiten Architektenwettbewerb für den Umbau und die Sanierung des Bestehornparks zu einem Bildungszentrum ausgelobt. Das Ensemble ist Teil der Internationalen Bauausstellung IBA 2010 in Sachsen–Anhalt.

Es befindet sich im östlichen Stadtgebiet von Aschersleben auf dem Gelände einer ehemaligen Kartonagenfabrik, die der Unternehmer Heinrich-Christian Bestehorn 1861 gegründet und mehrfach ausgebaut hatte. Von dem Gebäudeensemble wurde lediglich der Heckner-Bau aus 1911 unter Denkmalschutz gestellt. Dieser Altbau, in dem früher schwere Druckmaschinen untergebracht waren, wurde grundlegend saniert und durch einen Neubau ergänzt.

Die unregelmäßig geneigten Dachflächen des langgestreckten Neubaus, die an Sheddächer von Industriebauten erinnern, verleihen dem Bildungszentrum seine gestalterische Identität. Die sandfarbene Fassade aus geschlämmtem Ziegelmauerwerk kontrastiert mit der weiß verputzten Fassade des historischen Heckner-Baus.

Bauherr:
Stadt Aschersleben vertreten durch OB Andreas Michelmann
Markt 1, 06449 Aschersleben

Architekten:
Lederer + Ragnarsdóttir + Oei
Kornbergstraße 36, 70176 Stuttgart

Mitarbeiter:
Katja Pütter, Anne Egenhofer, Arno Schone
Christian Wendlandt, Marco Garcia-Barth

Projektsteuerung:
Hartewig Mölle Consult
Schleinufer 14, 39104 Magdeburg

Tragwerksplanung:
Ingenieurbüro Fankhänel und Müller
Markt 8, 04109 Leipzig

Bruttogrundrissfläche: 12.159 m2

Bruttorauminhalt: 51.678 m3

Bauzeit: 2008 - 2010

Fertigstellung: April 2010

Standort: Heinrichstraße, 06449 Aschersleben