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limbrock · tubbesing

Wettbewerb am Marstall, Hannover

Das zur Verfügung stehende Baufeld wird zu einem Haus mit einem Eingang, also einer Adresse für alle Wohnungen in den Obergeschossen.
Dieser eine Eingang, das Vestibül, ist dann auch die denkbar beste Adresse, vis a vis der Martin-Neuffer-Brücke.

Diese grundsätzliche Lage der Erschließung ermöglicht ein von Erschließungskernen freigeräumtes Erdgeschoss;
mit frei aufteilbarer Ladenfläche zum Platz und einem Cafe mit Außenraumbespielung in der Sonne an der Leine.

Über das angemessene Vestibül wird im 1.Obergeschoss die zentrale offene, grüne Halle erreicht. Um diesen Raum gruppieren sich über die Etagen 19 komfortable Stadtwohnungen mit zweiflügligen, hohen Eingangstüren.
Die sich anschließenden Entrees nutzen die Gebäudetiefe und erzeugen Intimität für die individuellen Wohn-und Schlafbereiche.

Jeweils auf ihre Position im Gebäude eingehend entstehen sowohl Wohnungen auf einer Ebene, als auch 6 Maisonetten.

Neben Loggien als grüne Zimmer sind den Wohnungen in den oberen Geschossen Dachgärten und Terrassen direkt zugeordnet.

Sämtliche Fensterkonstruktionen, i.d.R. Horizontalschiebetüren sind aus vorbewittertem Eichenholz. Die kippbaren Oberlichter enthalten schallabsorbierende Inletts.

Der Rohbau selbst ist eine Stahlbetonkonstruktion mit Flachdecken.

Feuerwehraufstellflächen in den sensiblen Außenräumen entfallen. Eine Nebentreppe ist der notwendige zweite bauliche Rettungsweg.
Das Gefüge der Fassade ist steinern: die Vertikalen aus massivem 10 cm dickem Naturstein, hier heller Sandstein, geflammt; die Horizontalen aus gestocktem Beton mit mineralischen Zuschlägen farblich zum Naturstein nuanciert.