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URSULINENGARTEN Salzburg

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Ort
Elsbethen-Glasenbach
Gebäudekategorie
Park-, Zooanlagen
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2015
Architektenpreis
Engere Wahl für den Salzburger Architekturpreis 2015
Das neue Quartier Ursulinengarten in Salzburg besticht sowohl durch ihre individuellen, hochwertigen Architekturen, als auch durch die besondere Lage direkt am Fagererbach am Rande eines malerischen Eschenwaldes.
Die Außenanlagen bilden einen reduzierten und klaren Rahmen und verbinden die unterschiedlichen Architekturen zu einer Einheit. Grundstücksformen und Wege bilden eine polygonale, netzartige Struktur, die die karstigen Felsen am Waldrand zitiert und die unterschiedliche Ausrichtung der Gebäude betont.
Die Höhenunterschiede des Grundstücks werden mit prägnanten Mauern und sanften Böschungen modelliert, was eine spannende Wechselwirkung zwischen harter, steinerner und weicher, grüner Gestaltung erzeugt.
Der Wegebelag aus hellem Werkstein mit farbigen Kieseleinschlüssen nimmt Bezug auf das Salzburger Konglomerat, dem ortstypischen Baustoff. Birken setzen Akzente auf den Plätzen und in einzelnen Gartenbereichen. Durch ihre weisse Rinde den malerischen Wuchs und die lockere Belaubung sorgen sie für eine positive Ausstrahlung des Quartiers.
Die privaten Gartenflächen werden durch Hecken aus weißblühenden, heimischen Sträuchern voneinander getrennt. Durch Wegeaufweitungen entstehen kleine Plätze, die durch Pflanzungen mit gelben Lilien und Gräsern akzentuiert werden und zum Verweilen einladen. Der Dachgarten des Supermarktes bezieht sich formal auf die Freianlagen. Flächen mit Gräsern und Holzdecks sind in einer netzartigen Struktur angeordnet und dienen sowohl als attraktive Aufenthalts- wie Ansichtsfläche für die oberen Stockwerke.

Planungs- und Bauzeit
: 2011 - 2015
Bauherr: Fürst Developments, Salzburg
Architekten: Laux Architekten, Carlos Martinez Architekten, studiowohlrab, Ingrid Dreer Architektin, Architekten Forsthuber Martinek,
Planungsgebiet: 15.000 m2
Wettbewerb: Engere Wahl des Salzburger Architekturpreises