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OBERMEYER

OBERMEYER entwirft Innovationszentrum für Würth in Künzelsau

News
21.01.2019
Realisierungswettbewerb
1. Preis
Innovative Architektur für innovative Produkte


München/Künzelsau, 16.01.2019
Am Hauptsitz einer der größten Hersteller für Schrauben, Dübel und Werkzeuge - der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau, Baden-Württemberg - entsteht ein Innovationszentrum, in dem geforscht und neue Produkte entwickelt werden. Um die passende architektonische Lösung für das Vorhaben zu finden, lobte das Unternehmen einen Realisierungswettbewerb aus, den die Architekten von OBERMEYER für sich entscheiden konnten.

Die Produktentwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG (AW KG) ist ein stetig wachsender Geschäftsbereich und bildet den Grundstein für zukünftige Produkte des Unternehmens. Dafür werden für die Forschung und Entwicklung am Firmensitz in Künzelsau zusätzliche flexible Räume benötigt. Im Realisierungswettbewerb für den Neubau des Innovationszentrums forderte der Auslober, die AW KG, zum einen, dass das neue Gebäude in Teilbereichen auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist und zum anderen, dass es durch seine Architektur die Innovationskraft des Unternehmens verdeutlicht.

Der Entwurf von OBERMEYER, der auf dem Prinzip der räumlichen Faltung der geforderten Funktionen wie Werkstätten, Labore und Schulungsräume beruht, sieht zwei sich ergänzende Baukörper vor. Die Funktionen ordnen sich im Hauptgebäude dreiecksförmig um einen gemeinsamen Innenhof, der von einer Stahl-Glaskonstruktion überdacht wird. Das formale Bild des Gebäudes steht für den Kreislauf im Innovationsprozess: Forschung - Entwicklung - Umsetzung - Kontrolle/Optimierung. Das Nebengebäude beinhaltet eine große Werkshalle mit elf Metern lichter Höhe und Labore für unterschiedlichste Test- und Versuchsaufbauten. Form- und Materialsprache greifen die des Hauptgebäudes auf.

Der öffentliche sowie der geschlossene Bereich im Hauptgebäude des Innovationszentrums werden über ein gemeinsames Foyer erschlossen. Dort befinden sich der Empfang, der Showroom und die Cafeteria. Die öffentlichen Werkstätten grenzen direkt an das Foyer an und können als „gläserne Werkstätten“ inszeniert werden. Vom Nebengebäude führen Brücken direkt in den öffentlichen Bereich des Innovationszentrums. Die beiden Gebäude stehen im Dialog zueinander und formulieren zur angrenzenden Straße eine attraktive Platzsituation. Großzügige Sitz- und Treppenanlagen, die in die bewegte topographische Situation eingepasst sind, bieten attraktive Aufenthaltsbereiche für Mitarbeiter und Besucher.

Zudem ist OBERMEYER mit der Planung eines offenen Parkhauses mit
750 Stellplätzen in Split-Level auf dem Firmengelände beauftragt. Dabei soll sich die Fassadengestaltung an die des Innovationszentrums anpassen, um den Ensemblecharakter zu stärken.

wa, rie