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OBERMEYER

Umbau und Erweiterung des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl (NRW)

News
31.12.2018
Offener, hochbaulich-freiraumplanerischer, einstufiger, EU-weiter Realisierungswettbewerb
2. Preis
2018
Gegenstand:
Umbau, Sanierung und Neubau eines Gymnasiums
Mitbewerber: 21

Anforderungen:
Maßstäblichkeit der Bebauung, Integration in den Stadtraum und die Topographie, Funktionalität des Außenraums.
Besondere Herausforderungen: Einbindung in die extreme Topographie (Hanglage mit 17m Höhenunterschied), Umgang mit dem Bestand (ca. 50% sollen erhalten bleiben)

Das Gymnasium in Wiehl mit angeschlossener Drei-Feld-Sporthalle und der Wiehltalhalle liegt auf einem über 24.000 m² großen Hanggrundstück und setzt sich aus drei Trakten zusammen. Nun soll es zu einem innovativen und modernen Bildungs- und Kulturzentrum umgebaut werden. Eine  Machbarkeitsstudie ergab, dass etwa 50 % des Bestands erhalten werden können.
Zu diesem Zweck hatte die Stadt Wiehl einen europaweiten, offenen, einphasigen Wettbewerb ausgelobt, bei dem der Entwurf von OBERMEYER mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde.
Leitidee des Entwurfs ist die Gestaltung eines städtischen, multifunktionalen Forums. Aufgrund der extremen Hanglage sieht das architektonische Konzept ein terrassenförmiges Gebäude mit Pausenbereichen auf den Dächern vor, welches sich den Hang nach unten entwickelt. Die Einbindung von Nord nach Süd soll mittels großzügiger Freitreppen erfolgen.
Es soll ein städtebauliches Ensemble mit einem großzügigen Vorplatz und einem zentralen Eingang im Süden entstehen. Der Hauptgebäuderiegel der Bestandsgebäude im Norden wird in den Neubau integriert.
Für Energieeffizienz sorgen eine hochgedämmte Hülle sowie ein hybrides Lüftungssystem in Kombination mit natürlicher Fensterlüftung. Wärme und Strom werden über gasbetriebene Blockheizkraftwerke erzeugt.