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OBERMEYER

Laborgebäude ZMMK, Köln

Gebäudekategorie
Bildung und Forschung
Das Zentrum für Molekulare Medizin der Universität zu Köln (ZMMK) erfüllt als das erste von acht vom  Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft ausgewählten und geförderten Zentren eine Modellfunktion für die Vernetzung von Forschung und Anwendung.
Das neue Laborgebäude des ZMMK bringt die zuvor auf dem Campus der Universität Köln verstreuten Forschergruppen an einem Hochschulstandort zusammen. OBERMEYER erbrachte für den Neubau dieses High-Tech-Laborgebäudes die General- und Ausführungsplanung in Zusammenarbeit mit Wörner & Stegepartner.

Auf einer Bruttogrundfläche von 13 000 m2 entstand ein monolithischer Baukörper, der sich deutlich von den umgebenden Klinikgebäuden abhebt.
Da das Gebäude sowohl eine breite Nutzbarkeit für Standardanforderungen als auch die Umsetzung von wechselnden Sonderanforderungen ermöglichen soll, mussten besondere architektonische und haustechnische Bedingungen erfüllt werden. Umgesetzt wurde ein Kleeblatt-Konzept der Regelgeschosse, indem die einzelnen Laborräume zu Modulen gruppiert (2-Achs-Labor, 1-Achs-Labor und Zellkulturlabor) und jeweils vier Labormodule um eine Kernzone mit Erschließung- und Nebenraumflächen angeordnet wurden. Die Forschergruppen können diese Module je nach Projektgröße  flexibel zusammenschalten.

Eine Besonderheit ist die der Fensterfront vorgehängte Lochblechfassade, die sich mit Tageszeiten auf- und zuklappt und so laufend die äußere Gestalt des  Kubus verändert. Das Laborgebäude liegt zentral innerhalb des Campus der Universität zu Köln und gewährleistet somit die Nähe sowohl zur Klinik als auch zur Forschung.