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OBERMEYER

Nano-Institut LMU München

Gebäudekategorie
Bildung und Forschung
Im Realisierungswettbewerb für den Neubau des Nano-Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität an der Königinstraße in München erhielt das Team OBERMEYER/POLA Landschaftsarchitekten, Berlin, den 2. Preis.

Gegenstand des Wettbewerbs waren eine städtebauliche Planung sowie eine Bauwerksplanung. Das Planungsgebiet ist Teil eines den gesamten Englischen Garten umschließenden Übergangsbereichs. Zwei modulare, flexibel positionierbare Gebäudekuben werden zueinander streng orthogonal angeordnet. Durch Verschieben und Versetzen gelingt eine Verzahnung von Stadt und Park mit dem Campusgelände. Das Nanoinstitut wurde sich im Bezug zum Bestand leicht in den Straßenraum gerückt. Somit ist es schon von weitem sichtbar und markiert den Beginn der städtebaulichen Neuordnung des Areals.

Die Nutzungen bilden sich durch Verglasung oder durchgehend geschlossene Flächen nur in der hinteren Fassadenebene ab. Eine perforierte Hülle überzieht alle Nutzungsbereiche als übergeordnetes Element wie ein Kleid und gibt dem Körper eine homogene Erscheinung. Der Sockelbereich ist großflächig verglast und kontrastiert so mit der Textur der Metallfassade. Die modular aufgebaute Hülle ist als energieoptimierte, hochgedämmte Fassade konzipiert.

„Insgesamt stellt der Entwurf durch seine angenehme Fassadengestaltung und Proportionierung und der gut funktionierenden Nutzungsverteilung einen beachtenswerten Beitrag dar, der durch die direkte Anbindung an die Königinstraße zu einer eindeutigen Adressbildung des zukünftigen Nano-Instituts führt“, so die Preisrichter.