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OBERMEYER

Sanierung des Berliner Zeiss-Großplanetariums

Fotograf: Frank-Michael Arndt
Fotograf: Frank-Michael Arndt
Ort
Berlin
Gebäudekategorie
Kultur, Kunst und Design
Bauvorhaben
Umbau
Jahr der Fertigstellung
2016
Das Zeiss-Großplanetarium an der Prenzlauer Allee in Berlin ist nach seiner Sanierung mit einer Projektionsfläche von 830 m² europaweit eines der modernsten Wissenschaftstheater. OBERMEYER war mit der Objektplanung Gebäude, der Planung der Medien- und Elektrotechnik, der Tragwerksplanung sowie Planung der Sicherheits- und Gebäudetechnik beauftragt.
Der fünfgeschossige Gebäudekomplex mit der markanten silbernen Halbkugel umfasst eine Bruttogrundfläche von ca. 7.600 m² mit Ausstellungsflächen, einem Kinosaal mit ca. 160 Besucherplätzen und dem Planetariumssaal, der nach der Sanierung ein von 296 auf 307 Plätze erhöhtes Platzangebot aufweist. Dazu kommen vier Rollstuhlplätze.
Neues Herzstück ist das „Universarium IX“, der erste Sternenprojektor mit LED-Technik aus dem Hause Zeiss, der – wie auch sein Vorgänger –  im Boden versenkt werden kann.

Neben den o.g. Planungen sorgten die unternehmensinternen Ingenieure aus dem Fachbereich für Bau- und Raumakustik zudem für beeindruckende Akustik. Hier waren anspruchsvolle ingenieurtechnische Lösungen gefragt.

Für die Baumaßnahmen stand ein Budget von 13 Millionen Euro zur Verfügung. Im ersten Quartal nach Wiedereröffnung (August 2016) haben so viele Besucher das Haus besucht, wie zuletzt im gesamten Jahr vor Schließung des Hauses.

Auftraggeber: BIM - Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
Bruttogrundfläche:  ca. 7.600 m²
Ausstellungsfläche: ca. 800 m²
Durchmesser Innenkuppel: 23 m
Durchmesser Außenkuppel: 30 m
Planetariumssaal: 307 Plätze / 4 Rollstuhlplätze
Kinosaal: 160 Plätze