Zurück zum Profil
Sacker Architekten

Mehrzweckhalle Donaueschingen

Die neue Mehrzweckhalle bildet zusammen mit der bestehenden Erich-Kästner-Schule ein U-förmiges Ensemble, das sich zum Schulzentrum hin öffnet. Der dadurch entstehende, klar gefasste Raum kann später als geschützter Pausenhof genutzt werden. Das Foyer ist der eigentlichen Halle vorgelagert und als markanter Kopfbau ausgebildet. Dieser überspannt am Haupteingang den Zufahrtsweg zur Halle und weist damit den Weg von der Straße zur Mehrzweckhalle. Eine durchlaufende Glasfuge trennt den Hallenkörper vom Foyer und seinen Nebenräumen. Die Glasfuge und die flächige Verglasung der Nordfassade erlauben eine angenehme, natürliche Belichtung des Halleninnern, das sich weit zum Grünraum öffnet. Die verwendeten Materialien werden überwiegend in ihrer natürlichen Farbigkeit eingesetzt. Warmes Holz steht im Kontrast zu naturbelassenem Beton und anthrazitfarbenen Metallprofilen. Ein natürliches Lüftungssystem und eine Nachtauskühlung gewährleisten für den Veranstaltungs- und Sportbetrieb eine hohe Luftqualität bei minimierten Betriebskosten. Das Foyer wird mit Lamellen aus Fotovoltaik-Modulen verschattet – eine Synthese aus Effizienz und Ästhetik, die das Gebäude als Ganzes charakterisiert.

Die „überzeugende ästhetische Qualität“ und die „Funktionalität“ der Mehrzweckhalle wurde vom Bund Deutscher Architekten (BDA) mit der „Auszeichnung  Guter Bauten 2005“ und von der Architektenkammer mit dem Architekturpreis „Beispielhaftes Bauen im Schwarzwald-Baar-Kreis 1994-2004“ prämiert.