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Störmer Murphy and partners

Neuer Pferdemarkt, Hamburg

Ort
Hamburg
Gebäudekategorie
Büros, Banken
Bauvorhaben
Umbau/Sanierung
Jahr der Fertigstellung
2011
Material Fassade
Mauerwerk
Fertigstellung 2011

Lage
Das Grundstück liegt etwas versteckt in einem Hinterhof am Neuen Pferdemarkt im Stadtteil Sternschanze und somit im Sanierungsgebiet St. Pauli-Nord. Es wird begrenzt durch eine Blockrandbebauung im Westen und durch Terrassenhäuser im Osten jeweils mit Wohnnutzungen sowie durch Gewerbehöfe im Norden und im Süden.
Neuer Pferdemarkt 23, 20359 Hamburg.

Bestand
Auf dem Hofgrundstück befinden sich Bestandsgebäude aus der Jahrhundertwende, welche analog zur ehemali-gen Nutzung des Pferdemarktes als Pferdeapotheke, Pferdeklinik und Pferdestall genutzt wurden. Die Gebäude standen größtenteils seit mehreren Jahren leer und waren wie weitere untergeordnete Garagen und Baracken bereits stark baufällig. Eine große alte und besonders schützenswerte Linde bildet den optischen Mittelpunkt.

Aufgabe
Die Aufgabe umfasste die Sanierung der Bestandsgebäude aus dem Jahre 1904 in dem anspruchsvollen Span-nungsfeld zwischen den Anforderungen an den Denkmalschutz und an eine zeitgemäße Nutzung als Bü-ro/Atelier. Der Neubau sollte sich an die Brandwand des prägnanten historischen Backsteingebäudes eines Ge-werbebetriebes im Nachbarhof anlehnen.

Ausführung
Der Sanierungsteil erforderte Maßnahmen sowohl zum Erhalt der vorhandenen historischen Elemente
(Reinigung und Ausbesserung des Bestandsmauerwerks, Aufarbeitung der Fenster, Sanierung von Stahlträgern- und Dachbalken, etc.), als auch Maßnahmen zur Ertüchtigung des Gebäudes für eine moderne Nutzung (Wärme- und Schallschutz, Holz- und Stahlfenster mit minimaler Isolierverglasung, etc.). Neue Elemente wie Galerie, Stützen, Treppen und Fenster wurden in Anlehnung an den vorhandenen Bestand hinzugefügt.

Der Neubau schließt an der Brandwand der Nachbarbebauung an, in seiner Ausrichtung setzt er den Städtebau des Quartiers fort, so entsteht ein großer begrünter Innenhof auf der Tiefgarage. In den einseitig belichteten Rie-gel mit einem 5 geschossigen Mittelbau sind 8 Büroeinheiten, die untereinander verbunden sein können, unter-gebracht. Die Backsteinfassade passt sich mit einer feinen Relieffierung dem benachbarten Altbau an.

Die besondere Hofsituation bildet durch seine relative Enge auch gleichzeitig die logistische Herausforderungen des Bauvorhabens, da das Untergeschoß als Tiefgarage bereits fast die gesamte Grundstücksfläche ausfüllt und die Beschickung der Baustelle durch das Nadelöhr der Bestandsdurchfahrt des Vorderhauses erfolgte.

Neubau eines Bürogebäudes und Sanierung denkmalgeschützter Gebäude in Hamburg.
Das Grundstück liegt etwas versteckt in einem Hinterhof am Neuen Pferdemarkt im Stadtteil Sternschanze
und somit im Sanierungsgebiet St. Pauli-Nord. Es wird begrenzt durch eine Blockrandbebauung im Westen
und durch Terrassenhäuser im Osten jeweils mit Wohnnutzungen sowie durch Gewerbehöfe im Norden und
im Süden.
Die Aufgabe umfasste die Sanierung der Bestandsgebäude aus dem Jahre 1904 in dem anspruchsvollen
Spannungsfeld zwischen den Anforderungen an den Denkmalschutz und an eine zeitgemäße Nutzung als
Büro/Atelier.
Der Neubau sollte sich an die Brandwand des prägnanten historischen Backsteingebäudes eines Gewerbebetrie-bes im Nachbarhof anlehnen, in seiner Ausrichtung setzt er den Städtebau des Quartiers fort: so entsteht
ein großer begrünter Innenhof auf der Tiefgarage. In den einseitig belichteten Riegel mit einem 5-geschossigen Mittelbau sind 8 Büroeinheiten untergebracht, die untereinander verbunden sein können. Die Backsteinfassade passt sich mit einer feinen Reliefierung dem benachbarten Altbau an.
Auf dem Hofgrundstück befinden sich Bestandsgebäude aus der Jahrhundertwende, welche analog zur ehemali-gen Nutzung des Pferdemarktes als Pferdeapotheke, Pferdeklinik und Pferdestall genutzt wurden. Die Gebäude standen größtenteils seit mehreren Jahren leer und waren, wie weitere untergeordnete Garagen und Baracken, bereits stark baufällig. Eine große alte und besonders schützenswerte Linde bildet den optischen Mittelpunkt.
Der Sanierungsteil erforderte Maßnahmen sowohl zum Erhalt der vorhandenen historischen Elemente (Reini-gung und Ausbesserung des Bestandsmauerwerks, Aufarbeitung der Fenster, Sanierung von Stahlträgern- und Dachbalken etc.), als auch Maßnahmen zur Ertüchtigung des Gebäudes für eine moderne Nutzung (Wärme- und Schallschutz, Holz- und Stahlfenster mit minimaler Isolierverglasung, etc.). Neue Elemente wie Galerie, Stützen, Treppen und Fenster wurden in Anlehnung an den vorhandenen Bestand hinzugefügt.

Das Baugrundstück liegt im Sanierungsgebiet St. Pauli-Nord, im sogenannten Karolinenviertel. Die Gebäude im Hof an der nördlichen Grundstücksgrenze, die ehemalige Pferdeapotheke, Pferdeklinik und Pferdestall, stehen unter Denkmalschutz. Sie werden erhalten, für eine Büronutzung umgebaut und modernisiert. Die baufälligen Werkstätten und Garagen an der südlichen Grundstücksgrenze wurden abgebrochen und werden durch einen zwei- bis fünfgeschossigen Neubauriegel ersetzt, der sich an die Industrie-Architektur aus Backstein der Jahr-hundertwende anschließt.
Im Neubau entstehen kleinere Büroatelier-Einheiten, die auch untereinander gekoppelt werden können. Sämtli-che PKW-Stellplätze werden gemäß Sanierungsplan St. Pauli-Nord in einer Tiefgarage untergebracht. Dadurch ist es möglich, im Hinterhof eine attraktive Freiflächengestaltung mit Baumbepflanzung und Kinderspielfläche für das vordere Wohnhaus zu realisieren.

Fotograf
Klaus Frahm