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Störmer Murphy and partners

Brooktorkai, Hamburg

Ort
Hamburg
Gebäudekategorie
Büros, Banken
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2010
Material Fassade
Metall
Am Brooktorkai wird die Zentrale des Germanischen Lloyds in drei Baufeldern realisiert. Die stadträumliche Grundfigur bildet dabei ein mäandrierender Baukörper, durch dessen S-förmige Struktur eine Vielzahl von Höfen entsteht, die sich teils zum Fleet, teils zur Speicherstadt öffnen. Auf jedem Baufeld besitzt diese Mäanderfigur einen Turm, den sogenannten „Thementurm“. Während die siebengeschossigen Mäanderbauten als verbindendes, gestalterisches Element alle denselben Klinker nutzen, wurden die Thementürme mit grundsätzlich unterschiedlichen Fassadenkonzepten erstellt.

In unserem Fall besitzt der Turm ein „Kupferkleid“ aus vorpatiniertem Streckmetall,  das aus einzelnen Kassetten  in über 80 unterschiedlichen Formaten gefertigt wurde. Durch die Ausrichtung der stehenden Streckmetallöffnungen erscheint - je nach Standpunkt - die Kupferhaut geschlossen, mal scheint die dahinterliegende Fensterfront hindurch.
Diese zweite, innere Fassade ist als Elementfassade konzipiert, die in ihrer Doppelschaligkeit als Verbundfenster den Sonnenschutz integriert. Im Gegensatz dazu wird der außen liegende Sonnenschutz in den Mäanderbauten  seitlich in den senkrechten Lisenenprofilen der über zwei Geschosse zusammengefassten Fassadenelemente geführt.
Der Innenausbau wurde weitgehend mit der Organisationsabteilung des Germanischen Lloyd erstellt. Das Baufeld ist als autarke Einheit konzipiert mit eigener Eingangshalle und Tiefgaragenerschließung.

Wettbewerb    
2005, 1. Preis

Planungsbeginn        
2005

Fertigstellung        
02 / 2010

BGF 22.880 m²