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Wettbewerbe

HTWK Leipzig

Stefan Ludes Architekten - Wettbewerb HTWK Leipzig

Ankauf 2009

2009 ausgelobter, begrenzter Wettbewerb. Auslober: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) Hochschule f. Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)

Neubau Instituts- und Laborgebäude - Maschinen- und Energietechnik am Campus Karl-Liebknecht-Straße

STÄDTEBAU
Eine Blockrandschließung gegenüber dem historischen Universitätsgebäude unter Aufnahme der umgebungstypischen Traufhöhen war entwurfsbestimmender städtebaulicher Leitgedanke. Der Gebäudekomplex wird aus zwei ineinander verschränkten L-förmigen Bauteilen gebildet, die einen zentralen Erschließungs- und Bürorriegel umfassen. Im Norden wurde die Blockrandbebauung zur Eichendorffstraße geschlossen, die südliche Begrenzung bildet die Fortsetzung der Gebäudekante des gegenüberliegenden Universitätsgebäudes.
Mit dem Hauptzugang öffnet sich das Gebäude zur Karl-Liebknecht-Straße und dem gegenüberliegenden Fakultätsgebäude. Westlich des Gebäudes sind Logistikflächen für Ver- und Entsorgung sowie Behindertenparkplätze geplant. Eine Durchfahrung der Logistikfläche von Nord nach Süd, mit Zufahrt aus der Eichendorffstraße und Ausfahrt auf die Karl-Liebknecht-Straße wird sichergestellt.

TRAGWERK
Das Tragsystem besteht aus punktgelagerten Flachdecken mit einem Stützraster von 6,90 m. Im Sinne einer flexiblen horizontalen Medienverlegung werden Unterzüge vermieden. Das Stützenraster ermöglicht wirtschaftliche Querschnitte der Tragglieder sowie eine flexible Grundrisskonfiguration auch im Falle eines veränderten Nutzungsprofils.

FASSADE
Die einzelnen Gebäudeteile setzen sich entsprechend ihrer Funktion durch unterschiedliche Fassadentypologien und der Andersartigkeit der verwendeten Materialien voneinander ab. Auf den Hauptzugang verweisen ein Gebäudeeinschnitt sowie die filigrane Transparenz der dahinterliegenden Bürofassade. Ein Wechselspiel aus Stahlbetonlisenen und farbigen Putzflächen gliedert die Bandfassade der Labortrakte. Im Scheibenzwischenraum der Dreischeiben-Kastenfenster befinden sich, witterungsgeschützt, Lamellenraffstores mit Lichtlenkfunktion. Zur Sicherstellung der Blendfreiheit sind zusätzlich innenliegende Blendschutzrollos vorgesehen. Durch ein sorgfältig abgewogenes Verhältnis zwischen opaken und transparenten Außenwandanteilen wird eine bauphysikalische Optimierung der Gebäudehülle sichergestellt.

HTWK Leipzig

Stefan Ludes Architekten - Wettbewerb HTWK Leipzig

Ankauf 2009

2009 ausgelobter, begrenzter Wettbewerb. Auslober: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) Hochschule f. Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)

Neubau Instituts- und Laborgebäude - Maschinen- und Energietechnik am Campus Karl-Liebknecht-Straße

STÄDTEBAU
Eine Blockrandschließung gegenüber dem historischen Universitätsgebäude unter Aufnahme der umgebungstypischen Traufhöhen war entwurfsbestimmender städtebaulicher Leitgedanke. Der Gebäudekomplex wird aus zwei ineinander verschränkten L-förmigen Bauteilen gebildet, die einen zentralen Erschließungs- und Bürorriegel umfassen. Im Norden wurde die Blockrandbebauung zur Eichendorffstraße geschlossen, die südliche Begrenzung bildet die Fortsetzung der Gebäudekante des gegenüberliegenden Universitätsgebäudes.
Mit dem Hauptzugang öffnet sich das Gebäude zur Karl-Liebknecht-Straße und dem gegenüberliegenden Fakultätsgebäude. Westlich des Gebäudes sind Logistikflächen für Ver- und Entsorgung sowie Behindertenparkplätze geplant. Eine Durchfahrung der Logistikfläche von Nord nach Süd, mit Zufahrt aus der Eichendorffstraße und Ausfahrt auf die Karl-Liebknecht-Straße wird sichergestellt.

TRAGWERK
Das Tragsystem besteht aus punktgelagerten Flachdecken mit einem Stützraster von 6,90 m. Im Sinne einer flexiblen horizontalen Medienverlegung werden Unterzüge vermieden. Das Stützenraster ermöglicht wirtschaftliche Querschnitte der Tragglieder sowie eine flexible Grundrisskonfiguration auch im Falle eines veränderten Nutzungsprofils.

FASSADE
Die einzelnen Gebäudeteile setzen sich entsprechend ihrer Funktion durch unterschiedliche Fassadentypologien und der Andersartigkeit der verwendeten Materialien voneinander ab. Auf den Hauptzugang verweisen ein Gebäudeeinschnitt sowie die filigrane Transparenz der dahinterliegenden Bürofassade. Ein Wechselspiel aus Stahlbetonlisenen und farbigen Putzflächen gliedert die Bandfassade der Labortrakte. Im Scheibenzwischenraum der Dreischeiben-Kastenfenster befinden sich, witterungsgeschützt, Lamellenraffstores mit Lichtlenkfunktion. Zur Sicherstellung der Blendfreiheit sind zusätzlich innenliegende Blendschutzrollos vorgesehen. Durch ein sorgfältig abgewogenes Verhältnis zwischen opaken und transparenten Außenwandanteilen wird eine bauphysikalische Optimierung der Gebäudehülle sichergestellt.

Wettbewerb Klinikum München

1. Preis 2008
Begrenzt offener, einstufiger Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb
Auslober: Städtisches Klinikum München GmbH
Sanierung, Erweiterung und Neubau von 4 Bettenhäusern und 4 Funktionsgebäuden im Denkmalschutzkontext, NF rd. 24.000 m², umfassende Freianlagenplanung


Das Entwurfskonzept verbindet die notwendige Konzentration der Funktionsstellen und Optimierung
der Betriebsabläufe mit dem weitgehenden Erhalt der städtebaulichen und freiräumlichen Qualitäten der historischen Pavillonanlage. Die notwendige bauliche Verdichtung konzentriert sich entlang der Mittelachse, dabei wird der bestehende Funktionsbau aus den 90er Jahren in Anlehnung an den historischen Grundriss nach Norden durch einen dreigeschossigen Neubau erweitert.

Die notwendige Erweiterung der Bettenhäuser erfolgt über einen Anbau an die Nordfassade der sich dezent zwischen die bestehenden Flügel der Bestandsbauten einfügt. Die Außenräumlichen Qualitäten zwischen den Bettenhäusern bleiben so erhalten, die Gewichtung zwischen Gebäuden und Außenraum sowie die Sichtachsen und stadträumlichen Zusammenhänge, werden trotz der Verdichtung respektiert.

Die Bettenhäuser werden in den Zwischenräumen der Flügelbauten durch eine, sich der denkmalgeschützten Fassade unterordnenden Fassadenstruktur erweitert. Die bodenebene, leicht zu öffnende Verglasung gibt den Blick frei in die Parklandschaft und sorgt gleichzeitig für eine natürliche Belichtung der Flure. Die Gestaltung der Fassaden nimmt sich bewusst gegenüber des denkmalgeschützten Bestandes zurück.

Durch die Überlagerung von drei Fassadenebenen wird eine maximale Transparenz bei gleichzeitig variablen Einstellmöglichkeiten von Sonnen und Sichtschutzmöglichkeiten erreicht: die großzügigen Fensterelementen mit hochwertiger Wärmeschutzverglasung verbinden den Außen- mit dem Innenraum und ermöglicht gleichzeitig eine natürliche Lüftung der Räume. Vorgesetzte, elektrisch gesteuerte Schiebeelemente aus transluzenten, hochreflektierendem Glas und hochgedämmten Holzpaneelen bilden einen beweglichen Sicht- u. Sonnenschutz, der sich den auftretenden Belichtungs- und Nutzungsverhältnissen jeweils anpassen kann ohne den Ausblick zu beeinträchtigen. Die feststehenden Holzlamellen unterstützen die Mehrschichtigkeit in Bereichen, deren dahintergeschaltete Funktion mehr Privatsphäre verlangt. Im Bereich der Südseiten werden die
Schiebeelemente durch einen zusätzlichen Sonnenschutz im Glaszwischenraum ergänzt.

Durch die Mehrschichtigkeit der Fassade, die sich wie ein Vorhang vor die bestehende Struktur legt, entsteht insgesamt ein variabler transparenter Gesamteindruck, der durch seine Dynamik im Wechselspiel mit den bestehenden Fassaden steht.

Der erfolgreiche Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit den Garten- und Landschaftsarchitekten Lützow7 aus Berlin.

Wettbewerb Klinikum München

1. Preis 2008
Begrenzt offener, einstufiger Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb
Auslober: Städtisches Klinikum München GmbH
Sanierung, Erweiterung und Neubau von 4 Bettenhäusern und 4 Funktionsgebäuden im Denkmalschutzkontext, NF rd. 24.000 m², umfassende Freianlagenplanung


Das Entwurfskonzept verbindet die notwendige Konzentration der Funktionsstellen und Optimierung
der Betriebsabläufe mit dem weitgehenden Erhalt der städtebaulichen und freiräumlichen Qualitäten der historischen Pavillonanlage. Die notwendige bauliche Verdichtung konzentriert sich entlang der Mittelachse, dabei wird der bestehende Funktionsbau aus den 90er Jahren in Anlehnung an den historischen Grundriss nach Norden durch einen dreigeschossigen Neubau erweitert.

Die notwendige Erweiterung der Bettenhäuser erfolgt über einen Anbau an die Nordfassade der sich dezent zwischen die bestehenden Flügel der Bestandsbauten einfügt. Die Außenräumlichen Qualitäten zwischen den Bettenhäusern bleiben so erhalten, die Gewichtung zwischen Gebäuden und Außenraum sowie die Sichtachsen und stadträumlichen Zusammenhänge, werden trotz der Verdichtung respektiert.

Die Bettenhäuser werden in den Zwischenräumen der Flügelbauten durch eine, sich der denkmalgeschützten Fassade unterordnenden Fassadenstruktur erweitert. Die bodenebene, leicht zu öffnende Verglasung gibt den Blick frei in die Parklandschaft und sorgt gleichzeitig für eine natürliche Belichtung der Flure. Die Gestaltung der Fassaden nimmt sich bewusst gegenüber des denkmalgeschützten Bestandes zurück.

Durch die Überlagerung von drei Fassadenebenen wird eine maximale Transparenz bei gleichzeitig variablen Einstellmöglichkeiten von Sonnen und Sichtschutzmöglichkeiten erreicht: die großzügigen Fensterelementen mit hochwertiger Wärmeschutzverglasung verbinden den Außen- mit dem Innenraum und ermöglicht gleichzeitig eine natürliche Lüftung der Räume. Vorgesetzte, elektrisch gesteuerte Schiebeelemente aus transluzenten, hochreflektierendem Glas und hochgedämmten Holzpaneelen bilden einen beweglichen Sicht- u. Sonnenschutz, der sich den auftretenden Belichtungs- und Nutzungsverhältnissen jeweils anpassen kann ohne den Ausblick zu beeinträchtigen. Die feststehenden Holzlamellen unterstützen die Mehrschichtigkeit in Bereichen, deren dahintergeschaltete Funktion mehr Privatsphäre verlangt. Im Bereich der Südseiten werden die
Schiebeelemente durch einen zusätzlichen Sonnenschutz im Glaszwischenraum ergänzt.

Durch die Mehrschichtigkeit der Fassade, die sich wie ein Vorhang vor die bestehende Struktur legt, entsteht insgesamt ein variabler transparenter Gesamteindruck, der durch seine Dynamik im Wechselspiel mit den bestehenden Fassaden steht.

Der erfolgreiche Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit den Garten- und Landschaftsarchitekten Lützow7 aus Berlin.

Wettbewerb Klinikum München

1. Preis 2008
Begrenzt offener, einstufiger Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb
Auslober: Städtisches Klinikum München GmbH
Sanierung, Erweiterung und Neubau von 4 Bettenhäusern und 4 Funktionsgebäuden im Denkmalschutzkontext, NF rd. 24.000 m², umfassende Freianlagenplanung


Das Entwurfskonzept verbindet die notwendige Konzentration der Funktionsstellen und Optimierung
der Betriebsabläufe mit dem weitgehenden Erhalt der städtebaulichen und freiräumlichen Qualitäten der historischen Pavillonanlage. Die notwendige bauliche Verdichtung konzentriert sich entlang der Mittelachse, dabei wird der bestehende Funktionsbau aus den 90er Jahren in Anlehnung an den historischen Grundriss nach Norden durch einen dreigeschossigen Neubau erweitert.

Die notwendige Erweiterung der Bettenhäuser erfolgt über einen Anbau an die Nordfassade der sich dezent zwischen die bestehenden Flügel der Bestandsbauten einfügt. Die Außenräumlichen Qualitäten zwischen den Bettenhäusern bleiben so erhalten, die Gewichtung zwischen Gebäuden und Außenraum sowie die Sichtachsen und stadträumlichen Zusammenhänge, werden trotz der Verdichtung respektiert.

Die Bettenhäuser werden in den Zwischenräumen der Flügelbauten durch eine, sich der denkmalgeschützten Fassade unterordnenden Fassadenstruktur erweitert. Die bodenebene, leicht zu öffnende Verglasung gibt den Blick frei in die Parklandschaft und sorgt gleichzeitig für eine natürliche Belichtung der Flure. Die Gestaltung der Fassaden nimmt sich bewusst gegenüber des denkmalgeschützten Bestandes zurück.

Durch die Überlagerung von drei Fassadenebenen wird eine maximale Transparenz bei gleichzeitig variablen Einstellmöglichkeiten von Sonnen und Sichtschutzmöglichkeiten erreicht: die großzügigen Fensterelementen mit hochwertiger Wärmeschutzverglasung verbinden den Außen- mit dem Innenraum und ermöglicht gleichzeitig eine natürliche Lüftung der Räume. Vorgesetzte, elektrisch gesteuerte Schiebeelemente aus transluzenten, hochreflektierendem Glas und hochgedämmten Holzpaneelen bilden einen beweglichen Sicht- u. Sonnenschutz, der sich den auftretenden Belichtungs- und Nutzungsverhältnissen jeweils anpassen kann ohne den Ausblick zu beeinträchtigen. Die feststehenden Holzlamellen unterstützen die Mehrschichtigkeit in Bereichen, deren dahintergeschaltete Funktion mehr Privatsphäre verlangt. Im Bereich der Südseiten werden die
Schiebeelemente durch einen zusätzlichen Sonnenschutz im Glaszwischenraum ergänzt.

Durch die Mehrschichtigkeit der Fassade, die sich wie ein Vorhang vor die bestehende Struktur legt, entsteht insgesamt ein variabler transparenter Gesamteindruck, der durch seine Dynamik im Wechselspiel mit den bestehenden Fassaden steht.

Der erfolgreiche Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit den Garten- und Landschaftsarchitekten Lützow7 aus Berlin.

Wettbewerb JVA Heidering Neubau der JVA Heidering Großbeere

Ankauf 2008
2007 ausgelobter, beschränkter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren.
Auslober: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Geschlossener Männervollzug mit rd. 650 Haftplätzen, NF rd. 28.000 m²


Unserem Entwurf liegt das eigentliche Ziel zugrunde, die jugendlichen Insassen zu einem rechts- und verantwortungsbewussten Lebenswandel zu führen. Dabei werden der Arbeit und der Berufsausbildung besondere Bedeutung zugesprochen. Im Rahmen der für die neue JVA Heidering Großbeeren klar strukturierten Gesamtanlage mit eindeutig zugewiesenen Funktionseinheiten galt es für uns, eine größtmögliche Differenzierung zu ermöglichen und durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Material, Oberflächen und Licht eine Architektur zu schaffen, die das Erreichen dieser Ziele fördert.

Das Gelände der neuen JVA Heidering Großbeeren wird von Nordosten über die angrenzenden Landstraßen erschlossen. Von hier gelangt man über eine Zubringerstraße zur Pforte der Anstalt.
Das Hauptverwaltungsgebäude bildet gemeinsam mit der Pforte den zentralen Anlaufpunkt für Bedienstete, Besucher sowie zu- und abgehende Gefangene. Zusammen mit dem Zentrallager und dem Bereich der Kammer wird ein Vorplatz geschaffen, über den die Vorfahrt für zugehende Gefangene und die Erschließung für Besucher der Verwaltung erfolgt.

Die Pforte leitet zum Hauptverwaltungsgebäude welches den Auftakt und Umlenkpunkt zur Vollzugsmagistrale darstellt. Die Magistrale selbst fungiert als Rückgrat der Anstalt und verbindet alle Funktionen auf direktem Weg.
Nordwestlich der Vollzugsmagistrale befinden sich in unserem Entwurf die Funktionen mit Anlieferungsbewegungen und das Arbeitswesen. Südöstlich der Magistrale werden die drei Teilanstalten und die Bereiche Schule, Bildung, Sport, Kultur, Freizeit und Arztgeschäftsstelle angeordnet. Von der Magistrale abgesetzt, in der Nähe zur KFZ-Schleuse, befinden sich die Bereiche Logistik, Versorgung, Entsorgung und die Wärmeerzeugungs- und Notstromanlagen.
Unser Entwurf begünstigt durch die übersichtliche Organisation der Funktionseinheiten einen personalsparenden Betrieb der Anstalt. Die gestalterische Planung erfolgte unter Berücksichtigung einer kostensparenden Bauweise mit günstiger Ökobilanz vor dem Hintergrund der Schaffung einer identitätsstiftenden, menschengerechten Architektur. Mit einfachen Mitteln wie der farbigen Gestaltung der notwendigen Verblechung der Lüftungselemente vor den Fenstern wird diesem Anspruch begegnet.

Als Fassadenmaterialien planten wir Verblendmauerwerk oder in nicht vor Vandalismus zu schützenden Bereichen (z.B. Arbeitswesen) eine Stahlblechverkleidung.
Die Fenster wurden aufgrund der günstigen Materialeigenschaften und der guten Möglichkeiten zur Instandhaltung mit den Mitteln der JVA überwiegend in Holz mit Wärmeschutzverglasung vorgesehen.erb JVA Heidering Neubau der JVA Heidering Großbeere

Wettbewerb JVA Heidering Neubau der JVA Heidering Großbeere

Ankauf 2008
2007 ausgelobter, beschränkter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren.
Auslober: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Geschlossener Männervollzug mit rd. 650 Haftplätzen, NF rd. 28.000 m²


Unserem Entwurf liegt das eigentliche Ziel zugrunde, die jugendlichen Insassen zu einem rechts- und verantwortungsbewussten Lebenswandel zu führen. Dabei werden der Arbeit und der Berufsausbildung besondere Bedeutung zugesprochen. Im Rahmen der für die neue JVA Heidering Großbeeren klar strukturierten Gesamtanlage mit eindeutig zugewiesenen Funktionseinheiten galt es für uns, eine größtmögliche Differenzierung zu ermöglichen und durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Material, Oberflächen und Licht eine Architektur zu schaffen, die das Erreichen dieser Ziele fördert.

Das Gelände der neuen JVA Heidering Großbeeren wird von Nordosten über die angrenzenden Landstraßen erschlossen. Von hier gelangt man über eine Zubringerstraße zur Pforte der Anstalt.
Das Hauptverwaltungsgebäude bildet gemeinsam mit der Pforte den zentralen Anlaufpunkt für Bedienstete, Besucher sowie zu- und abgehende Gefangene. Zusammen mit dem Zentrallager und dem Bereich der Kammer wird ein Vorplatz geschaffen, über den die Vorfahrt für zugehende Gefangene und die Erschließung für Besucher der Verwaltung erfolgt.

Die Pforte leitet zum Hauptverwaltungsgebäude welches den Auftakt und Umlenkpunkt zur Vollzugsmagistrale darstellt. Die Magistrale selbst fungiert als Rückgrat der Anstalt und verbindet alle Funktionen auf direktem Weg.
Nordwestlich der Vollzugsmagistrale befinden sich in unserem Entwurf die Funktionen mit Anlieferungsbewegungen und das Arbeitswesen. Südöstlich der Magistrale werden die drei Teilanstalten und die Bereiche Schule, Bildung, Sport, Kultur, Freizeit und Arztgeschäftsstelle angeordnet. Von der Magistrale abgesetzt, in der Nähe zur KFZ-Schleuse, befinden sich die Bereiche Logistik, Versorgung, Entsorgung und die Wärmeerzeugungs- und Notstromanlagen.
Unser Entwurf begünstigt durch die übersichtliche Organisation der Funktionseinheiten einen personalsparenden Betrieb der Anstalt. Die gestalterische Planung erfolgte unter Berücksichtigung einer kostensparenden Bauweise mit günstiger Ökobilanz vor dem Hintergrund der Schaffung einer identitätsstiftenden, menschengerechten Architektur. Mit einfachen Mitteln wie der farbigen Gestaltung der notwendigen Verblechung der Lüftungselemente vor den Fenstern wird diesem Anspruch begegnet.

Als Fassadenmaterialien planten wir Verblendmauerwerk oder in nicht vor Vandalismus zu schützenden Bereichen (z.B. Arbeitswesen) eine Stahlblechverkleidung.
Die Fenster wurden aufgrund der günstigen Materialeigenschaften und der guten Möglichkeiten zur Instandhaltung mit den Mitteln der JVA überwiegend in Holz mit Wärmeschutzverglasung vorgesehen.erb JVA Heidering Neubau der JVA Heidering Großbeere

Wettbewerb JVA Heidering Neubau der JVA Heidering Großbeere

Ankauf 2008
2007 ausgelobter, beschränkter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren.
Auslober: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Geschlossener Männervollzug mit rd. 650 Haftplätzen, NF rd. 28.000 m²


Unserem Entwurf liegt das eigentliche Ziel zugrunde, die jugendlichen Insassen zu einem rechts- und verantwortungsbewussten Lebenswandel zu führen. Dabei werden der Arbeit und der Berufsausbildung besondere Bedeutung zugesprochen. Im Rahmen der für die neue JVA Heidering Großbeeren klar strukturierten Gesamtanlage mit eindeutig zugewiesenen Funktionseinheiten galt es für uns, eine größtmögliche Differenzierung zu ermöglichen und durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Material, Oberflächen und Licht eine Architektur zu schaffen, die das Erreichen dieser Ziele fördert.

Das Gelände der neuen JVA Heidering Großbeeren wird von Nordosten über die angrenzenden Landstraßen erschlossen. Von hier gelangt man über eine Zubringerstraße zur Pforte der Anstalt.
Das Hauptverwaltungsgebäude bildet gemeinsam mit der Pforte den zentralen Anlaufpunkt für Bedienstete, Besucher sowie zu- und abgehende Gefangene. Zusammen mit dem Zentrallager und dem Bereich der Kammer wird ein Vorplatz geschaffen, über den die Vorfahrt für zugehende Gefangene und die Erschließung für Besucher der Verwaltung erfolgt.

Die Pforte leitet zum Hauptverwaltungsgebäude welches den Auftakt und Umlenkpunkt zur Vollzugsmagistrale darstellt. Die Magistrale selbst fungiert als Rückgrat der Anstalt und verbindet alle Funktionen auf direktem Weg.
Nordwestlich der Vollzugsmagistrale befinden sich in unserem Entwurf die Funktionen mit Anlieferungsbewegungen und das Arbeitswesen. Südöstlich der Magistrale werden die drei Teilanstalten und die Bereiche Schule, Bildung, Sport, Kultur, Freizeit und Arztgeschäftsstelle angeordnet. Von der Magistrale abgesetzt, in der Nähe zur KFZ-Schleuse, befinden sich die Bereiche Logistik, Versorgung, Entsorgung und die Wärmeerzeugungs- und Notstromanlagen.
Unser Entwurf begünstigt durch die übersichtliche Organisation der Funktionseinheiten einen personalsparenden Betrieb der Anstalt. Die gestalterische Planung erfolgte unter Berücksichtigung einer kostensparenden Bauweise mit günstiger Ökobilanz vor dem Hintergrund der Schaffung einer identitätsstiftenden, menschengerechten Architektur. Mit einfachen Mitteln wie der farbigen Gestaltung der notwendigen Verblechung der Lüftungselemente vor den Fenstern wird diesem Anspruch begegnet.

Als Fassadenmaterialien planten wir Verblendmauerwerk oder in nicht vor Vandalismus zu schützenden Bereichen (z.B. Arbeitswesen) eine Stahlblechverkleidung.
Die Fenster wurden aufgrund der günstigen Materialeigenschaften und der guten Möglichkeiten zur Instandhaltung mit den Mitteln der JVA überwiegend in Holz mit Wärmeschutzverglasung vorgesehen.erb JVA Heidering Neubau der JVA Heidering Großbeere