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unique assemblage

„..putz, Putz!“

Das ehemalige Ladengeschäft in Frankfurts Innenstadt wurde zum Atelier umgenutzt, mit Raum für fünf Arbeitsplätze. Gleichzeitig wurden die Räume um Wohnnutzung ergänzt. Idee bei der Disposition der Grundrisse war es, Infrastruktur anders zu betrachten, verschiedene Flächen doppelt zu gebrauchen und sie je nach Tageszeit unterschiedlich zu bespielen. Da innerstädtische Wohnflächen immer teurer und knapper werden, soll dieses Projekt einen Beitrag liefern, Wohn- und Arbeitsraum in der Stadt flächeneffizienter zu nutzen und gewohnte Nutzungsgewohnheiten zu überdenken.
Bei der Umgestaltung wurde nach dem Design-to-Cost-Prinzip geplant. Dies bedeutete, in einem engen Kostenrahmen die vorhandenen Potentiale hervorzubringen und gestaltgebend einzusetzen. So durften die mehr als hundert Jahre alten Wandoberflächen hervortreten und ihre Geschichte erzählen, gebrauchstüchtige Installationen und haustechnische Objekte durften bleiben und mussten nicht einem ästhetischen Zeitgeist weichen.

FOTO: Nina Siber