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Zappe Architekten

Sanierung Landhaus Bad Saarow

Das markante Haus aus den späten Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde im Volksmund das „Eierhaus“ genannt. Wenn man es sieht, weiß man sofort, wieso es zu diesem kuriosen Namen kam. Das Gebäude erscheint wie ein aufrecht stehendes Ei. In dieser Form erinnert es an eine Plastik.

Manche Betrachter müssen bei diesem Objekt auch unmittelbar an einen „Bienenstock“ oder an eine „Blumenknospe“ denken, wenn sie die Gestalt zum ersten Mal sehen. Es wurde von dem Architekten Glantz am Ufer des Scharmützelsees in Bad Saarow errichtet.

Ein gemeinsames Sanierungskonzept mit dem Landesdenkmalamt

Mit originalen Materialien wurde der bauzeitliche Zustand der äußeren Form wiederhergestellt. Die Maßnahmen zur Rekonstruktion konzentrierten sich auf eine detailgetreue Nachbildung des geböschten Mauerwerks aus Feldsteinen. Darüber wurde mit dicken Lärchenholzbohlen verkleidet, teilweise in Blockbauweise. Für die Beschichtung der Holzbohlen wurde eine natürliche dunkle Holzoptik gewählt. Dazu sollen leuchtende Blütenfarben in den gestaffelten Wintergärten mit Farbverläufen von grüngrüngelb über grüngelbgelb zu grüngelb die Blicke der Spaziergänger auf das architektonische Kleinod lenken.