Marcus Wend
Das Erikson in Sindelfingen ist seit 30 Jahren ein familiengeführtes Hotel mit Tagungs- und Restaurantbetrieb. Die Gäste speisten bislang im rustikal-charmanten Kramers Stüble, das wegen der großen Nachfrage zu klein wurde. Die Hoteliers wünschten sich einen Umbau und eine Modernisierung des vorgelagerten 175 m2 großen Frühstücksraums.
Restaurant natürlich mondän
Früher bestimmten klassische Möbel aus Buche, Bordürenteppich und gelbe Wände das Ambiente. Jetzt strahlt das neue Wolfgangs urbanes Flair und zeitlose Eleganz aus. Der Wald und die Liebe des Betreiberpaars zur Natur inspirierten das Planungsteam bei der Revitalisierung. Ein frischer Look aus Grünnuancen, stilisiertem Blattwerk und Holzakzenten heißt Gäste willkommen. Die Atmosphäre und das erweiterte Restaurantangebot machen das Wolfgangs ganztägig zum Publikumsmagneten. Der Name ist eine Hommage an den großväterlichen Hotelgründer.
Flexibles Raumkonzept transparent und abgeschirmt
Drei massive Stützen mit Rundbögen strukturieren den Raum und erzeugen optisch Tiefe. Sie wirken als Passepartout für die floralen Wandmotive, Nischen und Holzelemente. Einbaumöbel, Sitzbänke und halbtransparente Lamellen erzeugen separate Bereiche mit Durchblick. Serviceschränke und Arbeitsinseln sind hinter den Lamellen verborgen oder als Zentralmöbel in den Gastraum integriert. Die dezenten, stapelbaren Holzstühle in Natur und grün runden das zeitlose Interior ab. Somit lässt sich das Restaurant je nach Tageszeit und Art der Veranstaltung flexibel nutzen.
Seminarbereich und Bar Neu trifft Upcycling
Das Thema Wald setzt sich auch im Seminarbereich dezent fort, etwa als stilisierte Bäume auf hellgrauen Tapeten. Vorhandene Elemente wurden dazu passend umlackiert und werten die Räume auf. Neue Teppichfliesen fügen sich ins Bild, sind robust, schalldämmend und einfach austauschbar. Im Vorraum sind die Türen und Einbauten in ein monochromes Grau getaucht. Der aufbereitete rosa Granit der halbrunden Bartheke kommt vor dem grauen Anstrich gut zu Geltung. Ein Wandbuffet aus Holz, die Schlauchleuchten und das illuminierte Flaschenregal sind neue Highlights. Auf dem mit einer Bank verkleideten Heizkörper kann man gemütlich sitzen, gleichzeitig bleiben die Gänge frei.
Spagat zwischen den Generationen gelungen
Das Planungsteam von buerohauser unter der Leitung von Natalie Ziesemer hat geschickt jongliert, um Altes mit Neuem zu verbinden. Das Raumkonzept funktioniert für alle Generationen und ist funktional sowie ergonomisch. Auch das Budget wurde eingehalten. Wo es sinnvoll war, haben wir vorhandene Einbauten, Möbel und Granitflächen lackiert oder restauriert. Somit musste nicht alles neu angeschafft werden. Das ist ein Brückenschlag zur Vergangenheit des Hotels und gleichzeitig nachhaltig, erklärt die Innenarchitektin und Projektleiterin. Kostenmindernd wirkte sich auch das neue Beleuchtungskonzept an der Decke des Restaurants aus. Hier wurde die ursprüngliche Position einfach beibehalten und effizientere Leuchten eingebaut.
Fundierte Vorplanung verkürzt Bauphase auf ein Minimum
Die Vorplanung entwickelte buerohauser in weniger als einem Jahr. Für die Ausführung hatte das Team nur einen Monat Zeit, in dem der Hotelbetrieb weiterlief. Auch die Schreinerarbeiten, ausgeführt von Fritz Schlecht I SHL Objekteinrichtungen, wurden in dieser kurzen Zeit umgesetzt. Die Stammgäste konnten den Baufortschritt live mitverfolgen und fühlten sich einbezogen. Die Lunchpakete, die ihnen das Serviceteam während des Umbaus bereitstellte, waren sehr beliebt. Dass alles so reibungslos ablief, ist auch den beteiligten Firmen zu verdanken, insbesondere dem engagierten Handwerkerteam.
Restaurant natürlich mondän
Früher bestimmten klassische Möbel aus Buche, Bordürenteppich und gelbe Wände das Ambiente. Jetzt strahlt das neue Wolfgangs urbanes Flair und zeitlose Eleganz aus. Der Wald und die Liebe des Betreiberpaars zur Natur inspirierten das Planungsteam bei der Revitalisierung. Ein frischer Look aus Grünnuancen, stilisiertem Blattwerk und Holzakzenten heißt Gäste willkommen. Die Atmosphäre und das erweiterte Restaurantangebot machen das Wolfgangs ganztägig zum Publikumsmagneten. Der Name ist eine Hommage an den großväterlichen Hotelgründer.
Flexibles Raumkonzept transparent und abgeschirmt
Drei massive Stützen mit Rundbögen strukturieren den Raum und erzeugen optisch Tiefe. Sie wirken als Passepartout für die floralen Wandmotive, Nischen und Holzelemente. Einbaumöbel, Sitzbänke und halbtransparente Lamellen erzeugen separate Bereiche mit Durchblick. Serviceschränke und Arbeitsinseln sind hinter den Lamellen verborgen oder als Zentralmöbel in den Gastraum integriert. Die dezenten, stapelbaren Holzstühle in Natur und grün runden das zeitlose Interior ab. Somit lässt sich das Restaurant je nach Tageszeit und Art der Veranstaltung flexibel nutzen.
Seminarbereich und Bar Neu trifft Upcycling
Das Thema Wald setzt sich auch im Seminarbereich dezent fort, etwa als stilisierte Bäume auf hellgrauen Tapeten. Vorhandene Elemente wurden dazu passend umlackiert und werten die Räume auf. Neue Teppichfliesen fügen sich ins Bild, sind robust, schalldämmend und einfach austauschbar. Im Vorraum sind die Türen und Einbauten in ein monochromes Grau getaucht. Der aufbereitete rosa Granit der halbrunden Bartheke kommt vor dem grauen Anstrich gut zu Geltung. Ein Wandbuffet aus Holz, die Schlauchleuchten und das illuminierte Flaschenregal sind neue Highlights. Auf dem mit einer Bank verkleideten Heizkörper kann man gemütlich sitzen, gleichzeitig bleiben die Gänge frei.
Spagat zwischen den Generationen gelungen
Das Planungsteam von buerohauser unter der Leitung von Natalie Ziesemer hat geschickt jongliert, um Altes mit Neuem zu verbinden. Das Raumkonzept funktioniert für alle Generationen und ist funktional sowie ergonomisch. Auch das Budget wurde eingehalten. Wo es sinnvoll war, haben wir vorhandene Einbauten, Möbel und Granitflächen lackiert oder restauriert. Somit musste nicht alles neu angeschafft werden. Das ist ein Brückenschlag zur Vergangenheit des Hotels und gleichzeitig nachhaltig, erklärt die Innenarchitektin und Projektleiterin. Kostenmindernd wirkte sich auch das neue Beleuchtungskonzept an der Decke des Restaurants aus. Hier wurde die ursprüngliche Position einfach beibehalten und effizientere Leuchten eingebaut.
Fundierte Vorplanung verkürzt Bauphase auf ein Minimum
Die Vorplanung entwickelte buerohauser in weniger als einem Jahr. Für die Ausführung hatte das Team nur einen Monat Zeit, in dem der Hotelbetrieb weiterlief. Auch die Schreinerarbeiten, ausgeführt von Fritz Schlecht I SHL Objekteinrichtungen, wurden in dieser kurzen Zeit umgesetzt. Die Stammgäste konnten den Baufortschritt live mitverfolgen und fühlten sich einbezogen. Die Lunchpakete, die ihnen das Serviceteam während des Umbaus bereitstellte, waren sehr beliebt. Dass alles so reibungslos ablief, ist auch den beteiligten Firmen zu verdanken, insbesondere dem engagierten Handwerkerteam.





