Die Projekte des Ateliers sind das Ergebnis einer Teamarbeit, die einzig mögliche Antwort auf die heutigen Herausforderungen für die Tätigkeit des Architekten. Gegründet 1983, wird das Büro heute von den vier Gesellschaftern Rémi Lichnerowicz, Pierre Cornil, Walter Grasmug und Jan Horst geleitet. Durch die Präsenz vieler unterschiedlicher Nationalitäten entsteht ein internationales, polyglottes Arbeitsumfeld auf der Grundlage von Offenheit und Austausch.
In mehr als 40 Jahren hat das Büro gleichermaßen öffentliche Projekte (Konzertsäle, Theater, Museen, Stadien, und Schul- und Universitätsbauten) und private Projekte (Büro- und Verwaltungsbauten, Industriebauten, Wohnbauten) realisiert. chaixetmorel. engagiert sich derzeit verstärkt im deutschsprachigen Raum, und betreibt seit 2022 eine Niederlassung in Berlin. Der Verwaltungscampus für die ThyssenKrupp AG in Essen, stellte die erste vollendete Realisierung großen Maßstabs in Deutschland dar. Zahlreiche Großprojekte in Wien folgten. Derzeit plant chaixetmorel. vom Berliner Standort aus die Transformation des stillgelegten Flughafens Tegel in ein Gründerzentrum, sowie die Neugestaltung der Besucher Infrastruktur und vertikalen Erschliessung des Kunsthistorischen Museums in Wien.
Im Laufe der Jahre haben sich einige Entwurfsprioritäten durchgesetzt. Hierzu gehört das ökologisch nachhaltige Bauen und Planen, die Suche nach architektonischen Ausdrucksformen mit starker Identität, sowie die Anwendung innovativer Techniken in der Planung und der Entwicklung von Gebäuden. Ein Gestaltungsprinzip, dass sich zugleich herausgebildet und verfeinert hat und in einer Vielzahl von Projekten erlebbar wird, ist eine Architektur von nüchterner Eleganz, eine kontextuelle Formensprache und ein subtiler Umgang mit natürlichem Licht.
Jedes neue Projekt stellt einen Neubeginn dar. Auf jede Aufgabe wird eine spezifische Antwort gesucht, ohne vorgefasste architektonische oder ästhetische Kategorien zu bemühen. Diese Geisteshaltung erlaubt es chaixetmorel. alle denkbaren Aufgabenstellungen zu bearbeiten und sein architektonisches Schaffen auf innovativen Wegen weiterzuentwickeln.