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CSMM

Finnegan in München

Foto: Sebastian Arlt
Foto: Sebastian Arlt
Ort
München
Gebäudekategorie
Büros, Banken
Bauvorhaben
Umbau
Jahr der Fertigstellung
2024
Material Fassade
Mauerwerk
Attraktive Innenstadtlage für zukunftsweisende Kanzleistruktur

Innenstadtnah, infrastrukturell gut angebunden, repräsentativ: Die Fläche im Lehel Carree bietet ideale Voraussetzungen für den Münchener Standort von Finnegan, einer der weltweit größten Kanzleien für gewerblichen Rechtschutz.
Das Projekt zeichnete sich durch ein ungewöhnliches Modell aus: Der Vermieter überließ Sanierung und Gestaltung vollständig den Mietern – ein Konzept, das eher im angelsächsischen Raum zu finden ist und besonders bei langfristigen Mietverträgen Vorteile für alle Seiten bietet. CSMM begleitete Finnegan von der Konzeptentwicklung bis zum Einzug als Generalplaner und koordinierte die gesamte Projektabwicklung. Bereits vor Vertragsunterzeichnung wurden technische Aspekte in die Überlegungen einbezogen, sodass nicht nur das gestalterische Potenzial, sondern auch die baulichen Anforderungen optimal integriert wurden.

Konventioneller Ansatz vs. Mietergesteuerter Ausbau

Beim konventionellen Ausbau übernimmt der Vermieter die Planung und Umsetzung bis zu einem bestimmten Standard, der typischerweise Elemente wie Bodenbeläge, abgehängte Decken und Beleuchtung umfasst. Der Nachteil dieses Modells besteht jedoch in der eingeschränkten Flexibilität, da der Mieter dann lediglich Anpassungen im Rahmen des vorgegebenen Vermieterstandards vornehmen kann. Dies schränkt die Individualisierungsmöglichkeiten ein und führt häufig zu höheren Kosten. Im Gegensatz dazu bietet der mietergesteuerte Ausbau Unternehmen mit spezifischen Anforderungen und klaren Vorstellungen deutliche Vorteile, da sie ihre Räumlichkeiten nach ihren Bedürfnissen gestalten können.

Effiziente Projektsteuerung und maßgeschneiderte Lösungen


CSMM begann das Projekt mit einer intensiven Analyse zur zukünftigen Arbeitsweise bei Finnegan, neuen Trends im Kanzleiwesen und zu Detailfragen hinsichtlich organisatorischer und räumlicher Anforderungen an Vertraulichkeit, interner und externer Kommunikation sowie technischer Bedarfe. So konnte nach Klärung der Anforderungen und des idealen Flächenbedarfs im nächsten Schritt der Mietvertrag abgestimmt werden und CSMM übernahm als Generalplaner die Beauftragung und Koordination aller für die Planung und Umsetzung notwendigen Fachingenieure für Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär und Elektrotechnik sowie Brandschutz und Bauphysik. So konnten die Konzeption, Planung, Ausschreibungen, GU-Vergabe und Objektüberwachung der Gesamtmaßnahme zielgerichtet und ohne Reibungsverluste aus einer Hand erfolgen und termingetreu sowie budgetkonform durchgeführt werden.

Resilient und wachstumssicher in die Zukunft

Bei der Planung wurden die neuesten Entwicklungen im Kanzleiwesen mitgedacht. Die Visitenkarte ist der flexible Mandantenbereich, in dem die Werte des Unternehmens für Klienten transportiert werden. Kundenveranstaltungen jeder Größe lassen sich hier umsetzen, da sich die Konferenzräume verbinden und somit flexibel gestalten lassen. Traditionelle Einzelbüros blieben bestehen, Finnegan entschied sich jedoch diese kleiner zu halten und mit Glaswänden für eine offene Atmosphäre zu versehen. Die so gewonnene Fläche nutzen die Anwältinnen und Anwälte zur Kommunikation und zur Rekreation. Die Mittelzone wurde mit Archivflächen und Sitzinseln, einer Teeküche, einer zentralen Mitarbeiterlounge und Räumen für interne Besprechungen gestaltet. So entstand ein modernes, agiles Arbeitsumfeld, dass die Zusammenarbeit fördert und gleichzeitig die nötige Diskretion der Anwaltskanzleien wahrt.