farwickgrote partner
Stadtteilschule Hamburg-Winterhude
Martin Kunze, Hamburg
ERGÄNZUNG DES DENKMALGESCHÜTZTEN GEBÄUDES VON FRITZ SCHUMACHER
Auf dem Areal der Stadtteilschule Hamburg-Winterhude, im Zentrum des heute überwiegend unter Milieu- und Denkmalschutz stehenden Quartiers der Jarrestadt, ergänzt das neue Klassenhaus das denkmalgeschützte Hauptgebäude von Fritz Schumacher aus dem Jahr 1930. Vis-à-vis zum Schumacher-Gebäude stellt der 3-geschossige Neubau einen Bezug zu dessen kraftvollen Bauvolumen her und reagiert in Materialität, Ausdruck der Fassaden und Gliederung auf den Bestand, indem er dessen Charakteristika aufgreift und zeitgemäß interpretiert.
Das neue Klassenhaus übernimmt Sonderfunktionen, die im durch eine klare Klassenraumstruktur geprägten Schumacherbau nicht abbildbar waren. Die Bedürfnisse der gebundenen Ganztagsschule generierten sich dabei vor allem aus dem besonderen Schulkonzept des Lernens in altersgemischten Gruppen ohne herkömmliche Klassenverbände und dem Wechsel zwischen individualisierten und gemeinsamen Lernphasen. Hinter einer klar geordneten Fassade wird ein komplexes und auf den Ganztagsbetrieb abgestimmtes Raumprogramm abgebildet, das auch zukünftige Umnutzungen ermöglicht.
In Materialität und Farbigkeit knüpft der Neubau an das Gebäude von Fritz Schumacher an. Die rotbraune Ziegelfassade, ergänzt um plastisch ausgebildete Sichtbetonelemente, verleiht dem Gebäude eine angemessene und ortstypische Materialität. Im Kontrast zur Farbigkeit der Außenfassaden bestimmen im Inneren helle und warme Oberflächen und Materialien die Räume. Teilverglaste Trennwände in Kombination mit raumteilenden Schrankelementen gewährleisten die flexible Zuschaltbarkeit von Unterrichtsräumen und die Ausbildung kleiner Lerngruppen mit Transparenz und vielschichtigen Sichtbeziehungen.
Auf dem Areal der Stadtteilschule Hamburg-Winterhude, im Zentrum des heute überwiegend unter Milieu- und Denkmalschutz stehenden Quartiers der Jarrestadt, ergänzt das neue Klassenhaus das denkmalgeschützte Hauptgebäude von Fritz Schumacher aus dem Jahr 1930. Vis-à-vis zum Schumacher-Gebäude stellt der 3-geschossige Neubau einen Bezug zu dessen kraftvollen Bauvolumen her und reagiert in Materialität, Ausdruck der Fassaden und Gliederung auf den Bestand, indem er dessen Charakteristika aufgreift und zeitgemäß interpretiert.
Das neue Klassenhaus übernimmt Sonderfunktionen, die im durch eine klare Klassenraumstruktur geprägten Schumacherbau nicht abbildbar waren. Die Bedürfnisse der gebundenen Ganztagsschule generierten sich dabei vor allem aus dem besonderen Schulkonzept des Lernens in altersgemischten Gruppen ohne herkömmliche Klassenverbände und dem Wechsel zwischen individualisierten und gemeinsamen Lernphasen. Hinter einer klar geordneten Fassade wird ein komplexes und auf den Ganztagsbetrieb abgestimmtes Raumprogramm abgebildet, das auch zukünftige Umnutzungen ermöglicht.
In Materialität und Farbigkeit knüpft der Neubau an das Gebäude von Fritz Schumacher an. Die rotbraune Ziegelfassade, ergänzt um plastisch ausgebildete Sichtbetonelemente, verleiht dem Gebäude eine angemessene und ortstypische Materialität. Im Kontrast zur Farbigkeit der Außenfassaden bestimmen im Inneren helle und warme Oberflächen und Materialien die Räume. Teilverglaste Trennwände in Kombination mit raumteilenden Schrankelementen gewährleisten die flexible Zuschaltbarkeit von Unterrichtsräumen und die Ausbildung kleiner Lerngruppen mit Transparenz und vielschichtigen Sichtbeziehungen.


