Grellmann Architekten
Evang.-luth. Gemeindehaus in Bad Windsheim
Grellmann Architekten BDA
STÄDTEBAU
Das Gebäudekonzept eines dreiseitigen Hofes ermöglicht zum Holzmarkt die aus Gründen der Wahrung des denkmalpflegerischen Ensembles notwendige städtebauliche Rekonstruktion der nicht sanierungsfähigen Bestandsgebäude bei gleichzeitiger Neufassung eines geschützten Binnenraumes, in dem sich Innen- und Freiraumbeziehung zu einer neuen Mitte organisieren.
Der Saalbau nach Süden, verbunden durch einen städtebaulich als Nebengebäude formulierten Westflügel, kann sich somit als eigenständiger Baukörper entwickeln, der in Raumdimensionierung und Proportion der Versammlungsnutzung angemessen ist.
Der nach Süden vorgelagerte Freibereich kann attraktiv genutzt werden, bildet aber auch im städtebaulichen Gesamtbild Offenheit und Durchgrünung, angemessen der historisch gewachsenen Stadtstruktur von gefasstem, städtischen Holzmarkt im Norden und Freilandöffnung nach Süden zum Bauhofwall.
ARCHITEKTUR
Mit der Differenzierung im verputzten Massivbau und Holzbau für Saal- und Verbindungsbau wird die Charakteristik der unterschiedlichen Beziehungen zum Holzmarkt nach Norden und in den als Garten-raum erlebbaren Freibereich nach Süden architektonisch aufgenommen.
Die gestalterische Ausformulierung Dachlandschaft, Öffnungsproportionen, Materialität orientiert sich an tradierten Ausdrucksformen, werden jedoch in der Gesamtschau der Besonderheit eines Gemeindehauses angemessen neuartig und zeitgemäß interpretiert.
KONSTRUKTION
Das Gemeindehaus zum Holzmarkt wird als Massivbau mit monolithischem Mauerwerk mit 49 cm Dicke und massiven Zwischendecken ausgeführt.
Die Putze werden differenziert hochwertig ausgebildet, um eine der städtebaulichen Situation angemessene Haptik zu erzeugen. Saal- und Verbindungsbau werden mit dem Leitbild Scheune in Holztafelbauweise mit hell vor-lasierten Lärchenholzverleistungen konstruiert und können so, wie die nachbarschaftlichen, historischen Gebäude dem Kontext angemessen, ohne weitere Wartung patinieren.
Die Dächer werden traditionell mit rotem Biberschwanz gedeckt, die Spenglerarbeiten handwerklich mit Kupfer ausgeführt.
Im Innenausbau werden helle, natürliche, alterungsbeständige Materialien vorgesehen.
Als Leitmaterialien könnten weißer Putz an den Wänden, Muschelkalk und Esche auf dem Boden und Holzeinbauten aus Weißtanne gewählt werden.
Decken werden schalldämpfend mit gelochten Gipskartondecken ausgeführt.
NUTZUNG, ERSCHLIESSUNG
Das neue Gemeindehaus erhält seine Adresse zum Holzmarkt. Das kleine Gemeindehausfoyer kann giebelseitig weit zur davorliegenden städtebaulichen Nische zwischen Hirschengasse und Holzmarkt geöffnet werden und durch die nahegelegene Küche mit der öffentlichkeitswirksamen Nutzungsidee als Café versorgt und so als attraktive Schwelle genutzt werden.
Im Haus zum Holzmarkt werden die Gruppenräume und Büros auf zwei Geschossen, barrierefrei mit Aufzug verbunden, angeboten. Im Dachraum ist ein Lagerraum.
Der Gebäudekomplex des dreiseitigen Hofes ist erdgeschossig mit Foyerfläche um den Innenhof organisiert, sodass hier geschützt das Gemeindeleben attraktive Innen- und Freiraumbeziehungen nutzen kann.
Der Saal ist entsprechend der Nutzung, Teilbarkeit und Raumerlebnis dimensioniert. Eine gut nutzbare Schrankzone nimmt Garderobe und Lagerfläche auf. Ein zusätzliches Stuhllager ist direkt angebunden.
Der Saal soll unter Niveau Versammlungsstätte eingeordnet werden, um hohe Technikkosten für Lüftung und zusätzlichen Standard zur Erfüllung der Norm zu vermeiden.
Die Lichtführung durch weite Verglasung mit beweglichem Sonnenschutz nach Süden und schmalen Liegefenstern auf der Nordseite des Daches ist im Saal mit heller Atmosphäre ausreichend und vermeidet Überhitzung. Schnelles Durchlüften durch die gegenüberliegenden Fenster im Dach und der Glasfassade nach Süden wir gewährleistet.
Das Gebäudekonzept eines dreiseitigen Hofes ermöglicht zum Holzmarkt die aus Gründen der Wahrung des denkmalpflegerischen Ensembles notwendige städtebauliche Rekonstruktion der nicht sanierungsfähigen Bestandsgebäude bei gleichzeitiger Neufassung eines geschützten Binnenraumes, in dem sich Innen- und Freiraumbeziehung zu einer neuen Mitte organisieren.
Der Saalbau nach Süden, verbunden durch einen städtebaulich als Nebengebäude formulierten Westflügel, kann sich somit als eigenständiger Baukörper entwickeln, der in Raumdimensionierung und Proportion der Versammlungsnutzung angemessen ist.
Der nach Süden vorgelagerte Freibereich kann attraktiv genutzt werden, bildet aber auch im städtebaulichen Gesamtbild Offenheit und Durchgrünung, angemessen der historisch gewachsenen Stadtstruktur von gefasstem, städtischen Holzmarkt im Norden und Freilandöffnung nach Süden zum Bauhofwall.
ARCHITEKTUR
Mit der Differenzierung im verputzten Massivbau und Holzbau für Saal- und Verbindungsbau wird die Charakteristik der unterschiedlichen Beziehungen zum Holzmarkt nach Norden und in den als Garten-raum erlebbaren Freibereich nach Süden architektonisch aufgenommen.
Die gestalterische Ausformulierung Dachlandschaft, Öffnungsproportionen, Materialität orientiert sich an tradierten Ausdrucksformen, werden jedoch in der Gesamtschau der Besonderheit eines Gemeindehauses angemessen neuartig und zeitgemäß interpretiert.
KONSTRUKTION
Das Gemeindehaus zum Holzmarkt wird als Massivbau mit monolithischem Mauerwerk mit 49 cm Dicke und massiven Zwischendecken ausgeführt.
Die Putze werden differenziert hochwertig ausgebildet, um eine der städtebaulichen Situation angemessene Haptik zu erzeugen. Saal- und Verbindungsbau werden mit dem Leitbild Scheune in Holztafelbauweise mit hell vor-lasierten Lärchenholzverleistungen konstruiert und können so, wie die nachbarschaftlichen, historischen Gebäude dem Kontext angemessen, ohne weitere Wartung patinieren.
Die Dächer werden traditionell mit rotem Biberschwanz gedeckt, die Spenglerarbeiten handwerklich mit Kupfer ausgeführt.
Im Innenausbau werden helle, natürliche, alterungsbeständige Materialien vorgesehen.
Als Leitmaterialien könnten weißer Putz an den Wänden, Muschelkalk und Esche auf dem Boden und Holzeinbauten aus Weißtanne gewählt werden.
Decken werden schalldämpfend mit gelochten Gipskartondecken ausgeführt.
NUTZUNG, ERSCHLIESSUNG
Das neue Gemeindehaus erhält seine Adresse zum Holzmarkt. Das kleine Gemeindehausfoyer kann giebelseitig weit zur davorliegenden städtebaulichen Nische zwischen Hirschengasse und Holzmarkt geöffnet werden und durch die nahegelegene Küche mit der öffentlichkeitswirksamen Nutzungsidee als Café versorgt und so als attraktive Schwelle genutzt werden.
Im Haus zum Holzmarkt werden die Gruppenräume und Büros auf zwei Geschossen, barrierefrei mit Aufzug verbunden, angeboten. Im Dachraum ist ein Lagerraum.
Der Gebäudekomplex des dreiseitigen Hofes ist erdgeschossig mit Foyerfläche um den Innenhof organisiert, sodass hier geschützt das Gemeindeleben attraktive Innen- und Freiraumbeziehungen nutzen kann.
Der Saal ist entsprechend der Nutzung, Teilbarkeit und Raumerlebnis dimensioniert. Eine gut nutzbare Schrankzone nimmt Garderobe und Lagerfläche auf. Ein zusätzliches Stuhllager ist direkt angebunden.
Der Saal soll unter Niveau Versammlungsstätte eingeordnet werden, um hohe Technikkosten für Lüftung und zusätzlichen Standard zur Erfüllung der Norm zu vermeiden.
Die Lichtführung durch weite Verglasung mit beweglichem Sonnenschutz nach Süden und schmalen Liegefenstern auf der Nordseite des Daches ist im Saal mit heller Atmosphäre ausreichend und vermeidet Überhitzung. Schnelles Durchlüften durch die gegenüberliegenden Fenster im Dach und der Glasfassade nach Süden wir gewährleistet.








