Grüntuch Ernst Architekten
Firmenzentrale Balluff
Achim Birnbaum
Mit dem Neubau einer Firmenzentrale erhält die Balluff Gruppe in Neuhausen bei Stuttgart eine neue Mitte. In einem flughafennahen Gewerbegebiet werden die verschiedenen Unternehmensbereiche des Sensorherstellers und Automatisierungsspezialisten unter einem Dach zu einem grünen Campus zusammengeführt.
Die kompakte, flache Bürohalle mit großer Raumtiefe wird durch 14 begrünte Lichthöfe gegliedert, die das Tageslicht tief ins Gebäude führen und Ausblicke in den lebendigen Grünraum bieten.
Das von Norden nach Süden deutlich abfallende Gelände wird zum Ausgangspunkt der räumlichen Organisation: Höhenversetzte Ebenen nehmen die Topografie auf und übertragen sie in eine offene, kaskadierende Arbeitslandschaft.
Die fließenden Räume erzeugen ein Gefühl von Großzügigkeit, während die Gärten den Raum auf selbstverständliche Weise gliedern, Orientierung vermitteln und unterschiedlich abgestufte Zonen schaffen von offenen Begegnungsbereichen bis hin zu geschützten, intimen Rückzugsorten.
Eine über die volle Gebäudehöhe ausgebildete Wandelhalle verbindet die drei Eingänge sorgt für eine intuitive Orientierung. An ihr erhalten die einzelnen Abteilungen eigene Adressen; Empfang, Café und informelle Treffpunkte machen sie zum kommunikativen Rückgrat des Hauses.
Während sich in der westlichen Gebäudehälfte ein großzügiges Großraumbüro über die gesamte Länge erstreckt, sind in der östlichen das Conference Center und das Betriebsrestaurant untergebracht. Eine großzügige Süd-Terrasse ergänzt die Arbeitsumgebung und schafft einen fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum.
Im Innenraum wurde bewusst auf eine reduzierte Materialpalette gesetzt: Sichtbeton, naturbelassenes Aluminium, Edelstahl und heller Terrazzo prägen das Gebäude. Die Materialien vermitteln Klarheit, Dauerhaftigkeit und konstruktive Ehrlichkeit. Gleichzeitig bilden sie einen ruhigen Hintergrund für das eigentliche räumliche Erlebnis die intensiv begrünten Innenhöfe, die das Gebäude durchziehen und den Blick immer wieder ins Freie lenken.
An den Orten der Begegnung setzen Einbauten aus Eichenholz bewusst warme Akzente. Empfangstresen, Mitarbeitercafé, Teeküchen und Meeting-Points schaffen mit ihrer natürlichen Materialität eine haptische und atmosphärische Ergänzung zu den mineralischen Oberflächen.
Die Fassade folgt einem klaren, funktionalen Prinzip. Eine Aluminium-Glas-Konstruktion bildet die äußere Hülle des Gebäudes und wird durch einen vorgelagerten Sonnenschutz aus glitzernden Stahlketten ergänzt. Neben seiner prägnanten Erscheinung sorgt dieses Element für effektiven Sonnenschutz und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei, ohne die Ausblicke aus dem Gebäude einzuschränken.
Die Edelstahlketten hängen locker an einem eigens entwickelten Befestigungsdetail und verändern ihre Erscheinung kontinuierlich mit Licht, Wetter und Bewegung. Bereits leichte Luftbewegungen versetzen sie in Schwingung und erzeugen ein lebendiges Spiel aus Reflexion, Transparenz und Schatten. Damit wird die Fassade gewissermaßen zu einem architektonischen Sensor der Umgebung im Zusammenspiel von Architektur, Technik, Licht und Landschaft.
Die kompakte, flache Bürohalle mit großer Raumtiefe wird durch 14 begrünte Lichthöfe gegliedert, die das Tageslicht tief ins Gebäude führen und Ausblicke in den lebendigen Grünraum bieten.
Das von Norden nach Süden deutlich abfallende Gelände wird zum Ausgangspunkt der räumlichen Organisation: Höhenversetzte Ebenen nehmen die Topografie auf und übertragen sie in eine offene, kaskadierende Arbeitslandschaft.
Die fließenden Räume erzeugen ein Gefühl von Großzügigkeit, während die Gärten den Raum auf selbstverständliche Weise gliedern, Orientierung vermitteln und unterschiedlich abgestufte Zonen schaffen von offenen Begegnungsbereichen bis hin zu geschützten, intimen Rückzugsorten.
Eine über die volle Gebäudehöhe ausgebildete Wandelhalle verbindet die drei Eingänge sorgt für eine intuitive Orientierung. An ihr erhalten die einzelnen Abteilungen eigene Adressen; Empfang, Café und informelle Treffpunkte machen sie zum kommunikativen Rückgrat des Hauses.
Während sich in der westlichen Gebäudehälfte ein großzügiges Großraumbüro über die gesamte Länge erstreckt, sind in der östlichen das Conference Center und das Betriebsrestaurant untergebracht. Eine großzügige Süd-Terrasse ergänzt die Arbeitsumgebung und schafft einen fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum.
Im Innenraum wurde bewusst auf eine reduzierte Materialpalette gesetzt: Sichtbeton, naturbelassenes Aluminium, Edelstahl und heller Terrazzo prägen das Gebäude. Die Materialien vermitteln Klarheit, Dauerhaftigkeit und konstruktive Ehrlichkeit. Gleichzeitig bilden sie einen ruhigen Hintergrund für das eigentliche räumliche Erlebnis die intensiv begrünten Innenhöfe, die das Gebäude durchziehen und den Blick immer wieder ins Freie lenken.
An den Orten der Begegnung setzen Einbauten aus Eichenholz bewusst warme Akzente. Empfangstresen, Mitarbeitercafé, Teeküchen und Meeting-Points schaffen mit ihrer natürlichen Materialität eine haptische und atmosphärische Ergänzung zu den mineralischen Oberflächen.
Die Fassade folgt einem klaren, funktionalen Prinzip. Eine Aluminium-Glas-Konstruktion bildet die äußere Hülle des Gebäudes und wird durch einen vorgelagerten Sonnenschutz aus glitzernden Stahlketten ergänzt. Neben seiner prägnanten Erscheinung sorgt dieses Element für effektiven Sonnenschutz und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei, ohne die Ausblicke aus dem Gebäude einzuschränken.
Die Edelstahlketten hängen locker an einem eigens entwickelten Befestigungsdetail und verändern ihre Erscheinung kontinuierlich mit Licht, Wetter und Bewegung. Bereits leichte Luftbewegungen versetzen sie in Schwingung und erzeugen ein lebendiges Spiel aus Reflexion, Transparenz und Schatten. Damit wird die Fassade gewissermaßen zu einem architektonischen Sensor der Umgebung im Zusammenspiel von Architektur, Technik, Licht und Landschaft.






