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HÄHNIG · GEMMEKE Freie Architekten BDA

Turmbergterrassen Karlsruhe-Durlach

Foto: Bild_Raum (Stephan Baumann)
Foto: Bild_Raum (Stephan Baumann)
Ort
Karlsruhe-Durlach
Gebäudekategorie
Gemeindezentren, Kulturzentren, Mehrzweckhallen
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2014
Material Fassade
Beton
Architektenpreis
BDA Hugo-Häring Auszeichnung 2017
Ort: Karlsruhe-Durlach
Entwurf: 2012 (in Zusammenarbeit mit Büro Fromm, Landschaftsarchitektur)
Auftraggeber: Stadt Karlsruhe

Mehrfachbeauftragung, 1. Preis und Auftrag

Ziel des Entwurfsgedankens ist es, aus dem historischen Kontext heraus das Land-schafts- und Gebäudeensemble Turmberg weiter zu entwickeln und dem „Ort” seine Prägnanz und Einzigartigkeit für Karlsruhe zu erhalten und zu stärken.
Heute, die Silhouette prägende Elemente, wie Turm und Berg werden an der Stelle des ehemaligen Ausflugslokals, der heutigen Terrasse um einen weiteren Architektur-baustein ergänzt.
Zwischen der Bergstation der Turmbergbahn und einem neuen Veranstaltungsraum spannt sich eine großzügige „Belvedere“-Sitzstufenanlage, die Ausblicke ermöglicht und räumlich Bahn, Turm und neuen Veranstaltungsraum mit überdachter Terrasse zu einem Ganzen arrondiert.
Am Fuß der Sitzstufen entsteht der neue Schauweinberg. Durch die Sitzterrassen entwickelt sich der Hang baulich bis zur Krone, dem Turmbergturm.
Neubau mit Sanitäranlage, Aussichtsterrasse und Veranstaltungsraum im Südwesten schaffen eine klare stadträumliche Akzentuierung des Ortes.
In herausragender Lage, auf Höhe des Weinberges entsteht ein multifunktionaler, barrierefrei zugänglicher Veranstaltungsraum, der weitere Nutzungsmöglichkeiten am Turmberg aufzeigt.
Die Sitzstufen als Bindeglied, Verknüpfung von historischer Standseilbahn und Neubau. Bisher nicht vorhandene großzügige Aufenthaltsqualitäten werden angeboten, als Landschaftsterrasse, Sitzstufen, Terrassenbereiche, überdeckte Aussichtspunkte und Wegebeziehungen zu den vorhandenen Fußwegestrukturen.
Die gewählten Materialien wie Naturstein und Sichtbeton unterstützen den architektonischen Gedanken des Übergangs von Natur zu Gebäude. Die Interpretation der historischen Situation als neue Öffnung zum Weinberg. Zur Reichardstraße entsteht ein baumüberstandener Platzbereich der den räumlichen Übergang zum Hangfuß des Turmberges definiert.
Mit dem neuen „Belvedere“ erfährt die historische Situation des Turmberges eine ar-chitektonische Stärkung des Ensembles, eine Auseinandersetzung von Bestand und Neubau und definiert neu den Übergang von Landschaft und Architektur.