Jäcklein Architekten
Neubau KFZ Waschhalle in der Rhönkaserne

Foto: Chris Saile, Würzburg
Anziehend schlicht und klar – eine KFZ-Waschhalle für die Rhön-Kaserne
So ungewöhnlich und selten der Bauauftrag gewirkt haben mag, so souverän, schlicht und klar wurde er dann aber ausgeführt. Für die Bundeswehr hat das Architektur Büro Jäcklein eine KFZ-Waschhalle in der Rhön-Kaserne bei Wildflecken errichtet.
Das Nutzgebäude war freistehend auf einer Grünfläche zu planen, sollte funktional sein und „wartungsarm“. Also haben die Architekten die 1045 m³ Rauminhalt in eine Blechschachtel gepackt und mit einem anziehend wirkenden Eingangstor versehen. Hier findet sich dann doch ein wenig Bauschmuck an dem ansonsten schnörkellos einfach gehaltenen Neubau. Während der Betonkubus an drei Seiten in silbergraue Aluminium-Profilbahnen gekleidet ist, wurde das Einlasstor portalartig in die Stirnwand geschoben, so dass eine trichterförmige Leibungsführung erzielt werden konnte. Zeichenhaft ist der Sichtbeton hier grün gefasst und scheint von einer modernen Variante des Stucco lustro patiniert. Hinter der tiefen Leibung erstreckt sich entlang der nördlichen Gebäudeflanke die Technikzone. Der gebäudehohe Waschraum wird von Stahlstegen begleitet, die es erlauben, die Fahrzeuge unkompliziert auch von oben zu reinigen. Der Innenraum ist komplett in betongrauem Sichtbeton gehalten, nur die Fundamentplatte ist entsprechend den Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes mit einer grüneingefärbten Beschichtung versehen. Die Sogwirkung, die mit der Portalform erzeugt wird, setzt sich in der Bodenfläche fließend fort.
Schlichte Konstruktion, klare Form, technoide Materialien und Farben-Minimalismus finden so zu einem Bauwerk zusammen, das aufmerksam werden lässt, ohne dass es schrill tut und darüber die Deckung vernachlässigt.
Bauherr
Staatliches Bauamt Schweinfurt
Nutzfläche
160 m²
Bruttorauminhalt
1045 m³
Bearbeitung
Christoph Katzenberger
Bauzeit
Mai 2014 bis April 2015
Fotos
Chris Saile, Würzburg
So ungewöhnlich und selten der Bauauftrag gewirkt haben mag, so souverän, schlicht und klar wurde er dann aber ausgeführt. Für die Bundeswehr hat das Architektur Büro Jäcklein eine KFZ-Waschhalle in der Rhön-Kaserne bei Wildflecken errichtet.
Das Nutzgebäude war freistehend auf einer Grünfläche zu planen, sollte funktional sein und „wartungsarm“. Also haben die Architekten die 1045 m³ Rauminhalt in eine Blechschachtel gepackt und mit einem anziehend wirkenden Eingangstor versehen. Hier findet sich dann doch ein wenig Bauschmuck an dem ansonsten schnörkellos einfach gehaltenen Neubau. Während der Betonkubus an drei Seiten in silbergraue Aluminium-Profilbahnen gekleidet ist, wurde das Einlasstor portalartig in die Stirnwand geschoben, so dass eine trichterförmige Leibungsführung erzielt werden konnte. Zeichenhaft ist der Sichtbeton hier grün gefasst und scheint von einer modernen Variante des Stucco lustro patiniert. Hinter der tiefen Leibung erstreckt sich entlang der nördlichen Gebäudeflanke die Technikzone. Der gebäudehohe Waschraum wird von Stahlstegen begleitet, die es erlauben, die Fahrzeuge unkompliziert auch von oben zu reinigen. Der Innenraum ist komplett in betongrauem Sichtbeton gehalten, nur die Fundamentplatte ist entsprechend den Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes mit einer grüneingefärbten Beschichtung versehen. Die Sogwirkung, die mit der Portalform erzeugt wird, setzt sich in der Bodenfläche fließend fort.
Schlichte Konstruktion, klare Form, technoide Materialien und Farben-Minimalismus finden so zu einem Bauwerk zusammen, das aufmerksam werden lässt, ohne dass es schrill tut und darüber die Deckung vernachlässigt.
Bauherr
Staatliches Bauamt Schweinfurt
Nutzfläche
160 m²
Bruttorauminhalt
1045 m³
Bearbeitung
Christoph Katzenberger
Bauzeit
Mai 2014 bis April 2015
Fotos
Chris Saile, Würzburg