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Jan Braker Architekt

Schule Trittau

Jakob Börner
Jakob Börner
Ort
Trittau
Gebäudekategorie
Schulen
Bauvorhaben
Erweiterung
Jahr der Fertigstellung
2023
Material Fassade
Metall
Eine Grundschule aus den 1970er Jahren, erbaut nach dem Kasseler Modell, sollte so erweitert werden, dass der Bestand zu einem späteren Zeitpunkt entfernt und durch einen weiteren Neubau ersetzt werden kann. Hierfür wurde ein neuer Flügel hinzugefügt, wodurch ein winkelförmiger Gesamtbau entsteht, der den bestehenden Schulhof umschließt. Die großzügigen Raumhöhen und Flurbreiten des ursprünglichen Betonfertigteilbaus wurden im Neubau übernommen und durch großzügige Lichtdächer im zentralen Bereich des Obergeschosses ergänzt.

Zeitgemäße Lehrkonzepte führten zur Integration kleinerer Gruppenräume, die durch Glaswände visuell mit den zentralen Fluren verbunden sind. Im Neubau entstanden neue Klassen-, Fach- und Verwaltungsräume sowie ein großzügiges Lehrerzimmer.

Im Bestandsgebäude wurde die an den Neubau angrenzende Aula erweitert und saniert, während der Verwaltungsbereich vollständig erneuert wurde. Der Neubau wurde in Massivbauweise errichtet und verfügt über eine Dacheindeckung aus Metall. Im Obergeschoss wurde das Gebäude ebenfalls massiv ausgeführt, während im Erdgeschoss ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) integriert wurde. Im Süden wurde eine großzügige Terrasse als Aufenthaltsbereich für das Personal angelegt, die durch eine Pergola verschattet wird.

Das Dach wurde mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die zur Stromversorgung der Schule beiträgt, sowie mit einer Lüftungsanlage. Dank der hohen Deckenhöhen konnte in den Klassenräumen eine mechanische Be- und Entlüftung integriert werden.