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marte.marte architekten

ASFIN AG AUTOBAHN

MEISTEREI SALZBURG 2015
Fotocredits Autobahnmeisterei Salzburg: Marc Lins Photography
Fotocredits Autobahnmeisterei Salzburg: Marc Lins Photography
Ort
Salzburg
Gebäudekategorie
Infrastruktur
Bauvorhaben
Neubau
Jahr der Fertigstellung
2015
Material Fassade
Beton
Architektenpreis
Architekturpreis Land Salzburg 2016. best architects 17 in Gold
Allgemeines
Die „alte" Autobahnmeisterei gegenüber wurde in den 50er-Jahren erbaut und hätte total renoviert werden müssen. Laut ASFINAG wäre dies bei laufendem Betrieb und täglich rund 100.000 Fahrzeugen auf der West Autobahn rund kaum durchzuführen gewesen. Eine Variantenuntersuchung ergab als wirtschaftlichste und auch beste Lösung einen Neubau, hier an der Nordseite der Anschlussstelle Salzburg Mitte.
Die Planung der Autobahnmeisterei am neuen Standort wurde 2011 im Rahmen eines offenen europaweiten Architektenwettbewerbes ausgeschrieben. Insgesamt haben sich 61 Büros mit der Aufgabe auseinandergesetzt. Eine achtköpfige Jury unser Projekt mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Architektur
Das Konzept der neuen Autobahnmeisterei wird wesentlich von Anbindung an die Autobahn beeinflusst. Die Anlage ist in die schräge Ebene des Nordostquadranten eingebettet. An der Nordwestseite des Grundstückes befindet sich die Einfahrt, über eine flache Rampe gelangt man auf das Niveau der bestehenden Unterführung.

Die einzelnen Gebäude formieren sich zu einer klar strukturierten Gesamtanlage. Vier Baukörper mit verschiedenen Funktionsbereichen gruppieren sich um einen großzügigen Innenhof. Die gezielt gesetzten Unterbrechungen schaffen Sichtachsen zum Umfeld und erzeugen spannende räumliche Sequenzen. Die geschlossene Hofsituation gewährleistet eine ideale Übersicht innerhalb der Anlage und verhindert eine Beeinträchtigung der Anrainer durch Lärm. Die 25 Meter hohen Salzsilos stehen wie Türme im Zentrum der Anlage.

Die Erscheinung der Autobahnmeisterei wird vom Spiel der Materialien Beton, Glas und Aluminium bestimmt. Das Gebäude ist als Stahlbetonkonstruktion mit den minimalst erforderlichen statischen Bauteilen konzipiert. Die flexiblen Grundstrukturen gewährleisten vielfältige Veränderungsmöglichkeiten, der Ausbau des Bürotrakts erfolgt mittels Leichtbauwänden im Inneren und durch Glasausfachungen im Bereich der Fassaden.


Fakten und Zahlen
Bauherr ASFINAG
Auftrag Europaweiter Wettbewerb 2011 1.Rang
Grundstücksfläche 22.121m²   
Umbauter Raum 28,658m³ (oberirdisch), 5.572m³ (unterirdisch)
Bebaute Fläche 4.706m²
Nutzfläche 5.100m²
Bruttogeschossfläche 5.892m²

Baubeginn April 2014
Baufertigstellung September 2015
Baukosten 8,3 Mio. Euro