Dominic Kummer
Der revitalisierte Schwollbachhof zeigt, wie zeitgenössischer Holzbau mit regionalem Material und historische Bausubstanz eine zukunftsfähige Einheit bilden können. Eingebettet in die Waldlandschaft des Hunsrücks fügt sich das Ensemble sensibel in die Topografie ein und bewahrt gleichzeitig seine reiche Geschichte. Der Bau folgt den Prinzipien des kreislauf- und klimagerechten Bauens: gewachsene Strukturen wurden erhalten, ertüchtigt und behutsam weiterentwickelt.
Eine neue Gebäudehülle, Photovoltaik, Wärmepumpe, Regenwasserspeicher sowie entsiegelte Außenflächen sorgen für eine hohe Autarkie und reduzieren den ökologischen Fußabdruck. Bei konstruktiven Neuerungen innen und außen lag der Fokus auf der Verwendung von Durchforstungsholz aus dem eigenen, angrenzenden Familienwald. Dies spiegelt sich besonders in den tragenden Douglasienstämmen wider, die die neuen Balkone tragen. Sie sorgen für einen hohen Wiedererkennungswert des Hunsrückhofs und fungieren als dauerhafte CO₂-Speicher. Die Fassade besteht ebenfalls aus eigener Douglasie, die in zwei unterschiedlichen Ausprägungen, sägerau unten und gehobelt oben, an die historische Fassade erinnert.
Des Weiteren sollten Bestandsmöbel und Innenausbauten, wenn möglich erhalten, aufbereitet und durch wohngesunde Holzwerkstoffplatten eines regionalen Herstellers ergänzt werden. Auch hier lag der Fokus auf massiven, biobasierten Materialien, die gerade in der hoch beanspruchten Nutzung im Beherbergungsbetrieb eine Wiederaufbereitbarkeit und spätere Wiederverwertung ermöglichen. Ergänzungen im Möbel- und Innenausbau wurden mit Kirsch-, Eschen-, Eichen- und Fichtenholz aus dem eigenen Wald ausgeführt.
Eine neue Gebäudehülle, Photovoltaik, Wärmepumpe, Regenwasserspeicher sowie entsiegelte Außenflächen sorgen für eine hohe Autarkie und reduzieren den ökologischen Fußabdruck. Bei konstruktiven Neuerungen innen und außen lag der Fokus auf der Verwendung von Durchforstungsholz aus dem eigenen, angrenzenden Familienwald. Dies spiegelt sich besonders in den tragenden Douglasienstämmen wider, die die neuen Balkone tragen. Sie sorgen für einen hohen Wiedererkennungswert des Hunsrückhofs und fungieren als dauerhafte CO₂-Speicher. Die Fassade besteht ebenfalls aus eigener Douglasie, die in zwei unterschiedlichen Ausprägungen, sägerau unten und gehobelt oben, an die historische Fassade erinnert.
Des Weiteren sollten Bestandsmöbel und Innenausbauten, wenn möglich erhalten, aufbereitet und durch wohngesunde Holzwerkstoffplatten eines regionalen Herstellers ergänzt werden. Auch hier lag der Fokus auf massiven, biobasierten Materialien, die gerade in der hoch beanspruchten Nutzung im Beherbergungsbetrieb eine Wiederaufbereitbarkeit und spätere Wiederverwertung ermöglichen. Ergänzungen im Möbel- und Innenausbau wurden mit Kirsch-, Eschen-, Eichen- und Fichtenholz aus dem eigenen Wald ausgeführt.









