sgp HACHTEL BAUER architekten
Betriebshof der Stadtwerke Hürth
Generalplanung für Verwaltung, Sozialgebäude und Fahrzeughallen
Andreas Wiese, Düsseldorf
Mehr Bewegungsfreiheit für die Stadtwerke Hürth:
Neubau eines Dienst- und Betriebsgebäudes mit Büros, Sozialräumen, Umkleiden, Duschen und Sanitärbereichen sowie flexibel teilbaren Besprechungs- und Beratungsräumen für Kundinnen und Kunden der Stadtwerke. Ergänzt wird das Ensemble durch eine großzügige Wagenhalle für LKW, Müllfahrzeuge und Winterdienstfahrzeuge sowie einen Carport für PKW und Kolonnenfahrzeuge.
Dem Entwurf voraus ging eine durch unser Büro erarbeitete Masterplanstudie zur zukünftigen Entwicklung des Betriebshofes. Sie bildete die Grundlage für eine belastbare Entscheidungsfindung hinsichtlich Kosten, Strategie und langfristiger Standortentwicklung.
Auf Basis dieser Studie wurde der Betriebshof funktional neu organisiert. Eine Drive-Through-Wegeführung optimiert heute die Fahr- und Wegebeziehungen: Kreuzungsverkehre sowie Rangierbewegungen im Rückwärtsgang werden weitgehend vermieden.
Das zur Straße orientierte Verwaltungsgebäude wurde als dreigeschossiger Stahlbetonskelettbau mit Fensterbandfassade und öffenbaren Fenstern konzipiert. Die flexible Gebäudestruktur ermöglicht eine langfristig anpassbare Nutzung. Die markante Gebäudeform mit abgerundeten Ecken entstand aus der präzisen Einpassung des Baukörpers in die Betriebsflächen sowie aus den Anforderungen einer das Grundstück querenden Starkstromleitung. Die daraus entwickelte versetzte Straßenfassade ist heute ein prägendes Wahrzeichen der Stadtwerke Hürth.
Im Foyer des Erdgeschosses können sich Besucherinnen und Besucher über neue Energieformen informieren, ohne den eigentlichen Betriebshof betreten zu müssen.
Die Dachflächen wurden begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Der erzeugte Strom dient unter anderem der Versorgung der eigenen Fahrzeugflotte. Gleichzeitig speichert und filtert die Dachbegrünung Regenwasser, das über eine Rigolenversickerung dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt wird. Die durch den intensiven Fahrzeugverkehr notwendige Flächenversiegelung wird dadurch im Hinblick auf Regenwassermanagement und Mikroklima kompensiert. Dachterrassen und Rücksprünge dienen zudem als Aufenthalts- und Pausenbereiche.
Die Energieversorgung erfolgt über das nachhaltige Fernwärmenetz der Stadtwerke. Dadurch kann die Gebäudetechnik am Standort vollständig verbrennungsfrei betrieben werden. Die Photovoltaikanlage erzeugt darüber hinaus Stromüberschüsse.
Neubau eines Dienst- und Betriebsgebäudes mit Büros, Sozialräumen, Umkleiden, Duschen und Sanitärbereichen sowie flexibel teilbaren Besprechungs- und Beratungsräumen für Kundinnen und Kunden der Stadtwerke. Ergänzt wird das Ensemble durch eine großzügige Wagenhalle für LKW, Müllfahrzeuge und Winterdienstfahrzeuge sowie einen Carport für PKW und Kolonnenfahrzeuge.
Dem Entwurf voraus ging eine durch unser Büro erarbeitete Masterplanstudie zur zukünftigen Entwicklung des Betriebshofes. Sie bildete die Grundlage für eine belastbare Entscheidungsfindung hinsichtlich Kosten, Strategie und langfristiger Standortentwicklung.
Auf Basis dieser Studie wurde der Betriebshof funktional neu organisiert. Eine Drive-Through-Wegeführung optimiert heute die Fahr- und Wegebeziehungen: Kreuzungsverkehre sowie Rangierbewegungen im Rückwärtsgang werden weitgehend vermieden.
Das zur Straße orientierte Verwaltungsgebäude wurde als dreigeschossiger Stahlbetonskelettbau mit Fensterbandfassade und öffenbaren Fenstern konzipiert. Die flexible Gebäudestruktur ermöglicht eine langfristig anpassbare Nutzung. Die markante Gebäudeform mit abgerundeten Ecken entstand aus der präzisen Einpassung des Baukörpers in die Betriebsflächen sowie aus den Anforderungen einer das Grundstück querenden Starkstromleitung. Die daraus entwickelte versetzte Straßenfassade ist heute ein prägendes Wahrzeichen der Stadtwerke Hürth.
Im Foyer des Erdgeschosses können sich Besucherinnen und Besucher über neue Energieformen informieren, ohne den eigentlichen Betriebshof betreten zu müssen.
Die Dachflächen wurden begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Der erzeugte Strom dient unter anderem der Versorgung der eigenen Fahrzeugflotte. Gleichzeitig speichert und filtert die Dachbegrünung Regenwasser, das über eine Rigolenversickerung dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt wird. Die durch den intensiven Fahrzeugverkehr notwendige Flächenversiegelung wird dadurch im Hinblick auf Regenwassermanagement und Mikroklima kompensiert. Dachterrassen und Rücksprünge dienen zudem als Aufenthalts- und Pausenbereiche.
Die Energieversorgung erfolgt über das nachhaltige Fernwärmenetz der Stadtwerke. Dadurch kann die Gebäudetechnik am Standort vollständig verbrennungsfrei betrieben werden. Die Photovoltaikanlage erzeugt darüber hinaus Stromüberschüsse.









