Marcus Ebener
Vom Grünraum des Viktoriaparks und von freistehenden Mehrfamilienhäusern umgeben, entstand am S-Bahnhof Kronberg ein Gebäudeensemble aus Kammermusiksaal, Musikakademie und Hotel.
Das starke Gefälle des Grundstücks und die Herausforderung, die Neubauten mit dem Maßstab der umgebenden Gebäude in Einklang zu bringen, führten zu einem topographischen Entwurfsansatz.
Wie in einem Landschaftspark ist das ansteigende Gelände in Terrassen, Treppen und Wege gegliedert. Der Kammermusiksaal und das Hotel erhalten Natursteinsockel, die sich aus dem Gelände entwickeln, während die Musikakademie in die seitliche Hangkante geschoben ist und nur über eine steinerne Platzwand in Erscheinung tritt. Die Steinwände erzeugen einen spannungsreichen Wechsel offener und gefasster Außenräume auf dem Weg vom Bahnhofsvorplatz in das Quartier.
Den Auftakt des Quartiers bildet das Hotel am Bahnhof, den Schlusspunkt der Kammermusiksaal an der höchsten Stelle des Grundstücks mit einem weit ausgreifenden Dach. Eine breite, gläserne Fuge trennt das Dach des Konzertsaals vom steinernen Sockel, in den die Sitzreihen des Saals eingelassen sind. Die Glasfuge öffnet den Saal zur angrenzenden Landschaft und lässt das warme Licht des holzausgekleideten Saales in die Umgebung ausstrahlen.
Der auf Kammermusik ausgelegte Saal für 500 Zuhörer, ein weiterer Saal für 150 Zuhörer und ein kleiner Vorspielraum bilden neben weiteren Lehr- und Proberäumen das vielfältige Raumangebot der Academy. Damit die Räume den hohen Erwartungen gerecht werden konnten, wurden Architektur und Akustik sehr frühzeitig aufeinander abgestimmt. Beim Kammermusiksaal traf der gestalterische Wunsch, einen zentrierten Raum zu schaffen, in dem das gemeinschaftliche Erleben von Musik im Vordergrund steht, auf die Vorstellung des idealen Klangs in einem Rechteckssaal. Im Ringen um eine Lösung, welche die Vorzüge beider Ansätze verbindet, entstand eine geschwungene und doch
kompakte Saalform. Die hölzerne Auskleidung trägt zur weiteren Klangqualität bei und verstärkt gleichzeitig die Intimität des Raumes. Ein zusätzlicher Reiz entsteht durch die gläserne Fuge zwischen Sockel und Dach, die eine ungewohnte Verbindung zwischen Saal und Außenraum herstellt und so dem Wunsch der Kronberg Academy, sich zur Umgebung zu öffnen, auf besondere Weise entspricht.
Das starke Gefälle des Grundstücks und die Herausforderung, die Neubauten mit dem Maßstab der umgebenden Gebäude in Einklang zu bringen, führten zu einem topographischen Entwurfsansatz.
Wie in einem Landschaftspark ist das ansteigende Gelände in Terrassen, Treppen und Wege gegliedert. Der Kammermusiksaal und das Hotel erhalten Natursteinsockel, die sich aus dem Gelände entwickeln, während die Musikakademie in die seitliche Hangkante geschoben ist und nur über eine steinerne Platzwand in Erscheinung tritt. Die Steinwände erzeugen einen spannungsreichen Wechsel offener und gefasster Außenräume auf dem Weg vom Bahnhofsvorplatz in das Quartier.
Den Auftakt des Quartiers bildet das Hotel am Bahnhof, den Schlusspunkt der Kammermusiksaal an der höchsten Stelle des Grundstücks mit einem weit ausgreifenden Dach. Eine breite, gläserne Fuge trennt das Dach des Konzertsaals vom steinernen Sockel, in den die Sitzreihen des Saals eingelassen sind. Die Glasfuge öffnet den Saal zur angrenzenden Landschaft und lässt das warme Licht des holzausgekleideten Saales in die Umgebung ausstrahlen.
Der auf Kammermusik ausgelegte Saal für 500 Zuhörer, ein weiterer Saal für 150 Zuhörer und ein kleiner Vorspielraum bilden neben weiteren Lehr- und Proberäumen das vielfältige Raumangebot der Academy. Damit die Räume den hohen Erwartungen gerecht werden konnten, wurden Architektur und Akustik sehr frühzeitig aufeinander abgestimmt. Beim Kammermusiksaal traf der gestalterische Wunsch, einen zentrierten Raum zu schaffen, in dem das gemeinschaftliche Erleben von Musik im Vordergrund steht, auf die Vorstellung des idealen Klangs in einem Rechteckssaal. Im Ringen um eine Lösung, welche die Vorzüge beider Ansätze verbindet, entstand eine geschwungene und doch
kompakte Saalform. Die hölzerne Auskleidung trägt zur weiteren Klangqualität bei und verstärkt gleichzeitig die Intimität des Raumes. Ein zusätzlicher Reiz entsteht durch die gläserne Fuge zwischen Sockel und Dach, die eine ungewohnte Verbindung zwischen Saal und Außenraum herstellt und so dem Wunsch der Kronberg Academy, sich zur Umgebung zu öffnen, auf besondere Weise entspricht.


