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WWA Architekten

Anerkennung bei den "Wohnbauten des Jahres 2024"

PREFA/Croce&Wir
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News
18.11.2024
Das von WWA Architekten aus München geplante und realisierte Wohnquartier auf dem Schmucker-Areal in Utting am Ammersee hat bei den Wohnbauten des Jahres 2024 eine von sechs Anerkennungen erhalten. Jedes Jahr zeichnet der Callwey-Verlag insgesamt 50 herausragende Projekte aus. Vielen Dank an den Callwey-Verlag und alle am Projekt Beteiligten!


Das Urteil der Jury:

"Als sich das Preisgericht des Architektenwettbewerbs im Jahr 2017 einstimmig für die Realisierung dieser sechs Häusergruppen mit 88 Wohneinheiten aussprach, traf es eine mutige Entscheidung. Denn es stimmte für einen Entwurf, der sich mit seiner dezidiert zeitgenössischen Architektursprache auf den ersten Blick weit von der im Ort sonst üblichen, eher konservativen Bebauung absetzt. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch schnell deutlich, wie feinsinnig die Architekten die Neubauten mit dem bestehenden Umfeld verknüpften. Deutlich wird dies etwa in den - auch im Sinne optimaler Belichtungsverhältnisse - erfrischend plastisch gestalteten Baukörpern, die den Eindruck erwecken, aus vielen Einzelgebäuden zusammengesetzt zu sein, und so eine poetische Leichtigkeit ausstrahlen. Zugleich entsprechen sie dem Ziel der Gemeinde, das Ortszentrum vor einer Zersiedelung zu bewahren. Hinzu kommt eine Freiflächengestaltung, die gleichermaßen durchlässige und vielfältige Außenräume definiert, von denen sowohl die hier wohnenden Menschen als auch die Nachbarn profitieren. Eine weitere Besonderheit des Projekts ist die Holzbauweise, die keineswegs nur Reverenz an das Bauen im ländlichen Raum sein will, sondern in hohem Maße zeitgemäß ist. Sie ermöglichte - dank Vorfertigung - eine hohe Qualität in der Bauausführung, kurze Bauzeiten sowie minimierte baustellenbedingte Belastungen der unmittelbaren Nachbarschaft. Außer- dem sorgte sie für eine beispielhafte Nachhaltigkeit: Nach Angaben der Architekten konnten durch den Holzeinsatz stattliche 1.684 Tonnen CO, eingespart werden. Im Zusammenspiel all dieser Faktoren präsentiert sich das ehemals landwirtschaftlich genutzte Schmucker-Areal heute gleichsam als Schmuckstück, das als solches weit über die Grenzen der oberbayerischen Gemeinde hinaus von Bedeutung ist."